Der englische Patient (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anthony Minghella |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 162 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-11-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 27.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 231.976.425 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (2.463 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wird ein Unbekannter versorgt, der großflächige Verbrennungen davontrug, als sein Flugzeug abgeschossen wurde. Man kennt ihn nur als den englischen Patienten, und er steht in der Obhut einer kanadischen Krankenschwester.
Nach und nach beginnt er zu erzählen. Es geht um die große Verstrickung, die er mit der Frau seines besten Freundes einging, und darum, wie stark diese Liebe erwidert wurde. Doch so wie ihm bestimmte Erinnerungen in den Sinn kommen, scheinen andere Einzelheiten sich zu entziehen — als wolle er, dass diese Tatsachen begraben und vergessen bleiben.
Entstehungsgeschichte
Anthony Minghella inszenierte den Film, der 1996 herauskam und im Original „The English Patient“ heißt. Ralph Fiennes spielt den Unbekannten, Juliette Binoche die Krankenschwester, Kristin Scott Thomas die Frau des besten Freundes, den Colin Firth verkörpert; auch Willem Dafoe gehört zur Besetzung. Die Zuordnung zeigt, wie die Erzählung angelegt ist: eine Gegenwart am Krankenbett und eine Vergangenheit, die aus ihr hervorgeht. Die Freigabe gilt ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama, Liebesfilm und Kriegsfilm, und die Ausgangslage zeigt, wie diese drei ineinandergreifen. Der Krieg liefert den Rahmen und die Verletzung, die Liebe den erzählten Gegenstand, das Drama die Form, in der beides zusammenkommt.
Bemerkenswert ist die Erzählweise. Die Geschichte wird nicht gezeigt, sondern berichtet, und zwar von einem Mann, dessen Gedächtnis Lücken hat. Damit wird die Erinnerung selbst unzuverlässig, und es liegt nahe, dass diese Unzuverlässigkeit kein Zufall ist: Was nicht kommt, soll womöglich nicht kommen. Für das Publikum entsteht daraus eine doppelte Aufgabe — der Handlung zu folgen und zugleich zu prüfen, was der Erzähler auslässt. Dass sein Name unbekannt bleibt, verstärkt diese Anlage.
Einordnung & Wirkung
Aus mehreren tausend abgegebenen Stimmen ergibt sich ein Mittelwert von 7,1 von 10 — ein deutlich zustimmendes Urteil bei einer Beteiligung, die es trägt. 30 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film für jene Verbindung von Liebes- und Kriegsfilm, die das große historische Geschehen nur als Hintergrund einer sehr privaten Rekonstruktion nutzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ralph Fiennes als Almásy
- Juliette Binoche als Hana
- Willem Dafoe als David Caravaggio
- Kristin Scott Thomas als Katharine Clifton
- Naveen Andrews als Sikh Kip
- Colin Firth als Geoffrey Clifton
- Julian Wadham als Madox
- Torri Higginson als Mary
- Jürgen Prochnow als Major Muller
- Kevin Whately als Sgt. Hardy
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Verfügbarkeit
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