Der Engländer, der in den Bus stieg und bis ans Ende der Welt fuhr (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gillies MacKinnon |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-06-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (102 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
An einer abgelegenen Bushaltestelle im Norden Schottlands beginnt für den 90-jährigen Tom eine ungewöhnliche Reise. Seine Frau Mary ist kürzlich gestorben, und Tom will ihre Asche an dem Ort verstreuen, an dem die beiden sich einst begegnet sind: in Land's End, ganz im Süden Englands. Mehr als 1300 Kilometer liegen dazwischen, und Tom entscheidet sich, die gesamte Strecke ausschließlich mit Nahverkehrsbussen zurückzulegen, die er als Rentner kostenfrei nutzen kann. Unterwegs begegnet er den unterschiedlichsten Menschen, die an seiner Geschichte Anteil nehmen und ihn nach und nach zu einer landesweit bekannten Figur machen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2021 unter der Regie von Gillies MacKinnon. In den Hauptrollen sind Timothy Spall, Phyllis Logan, Natalie Mitson und Ben Ewing zu sehen. Es handelt sich um ein Drama, freigegeben ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte folgt dem klassischen Muster einer Reiseerzählung: Eine einzelne, klar umrissene Aufgabe – die Asche der verstorbenen Ehefrau an einen bedeutsamen Ort zu bringen – wird zum roten Faden, an dem sich Begegnungen und kleine Episoden auffädeln. Dass Tom ausschließlich auf öffentliche Busse angewiesen ist, verlangsamt die Erzählung bewusst und öffnet Raum für Zwischenstopps und Zufallsbekanntschaften statt für eine geradlinige Handlung. Die Einordnung als reines Drama, ohne Beimischung von Komödie oder Abenteuer, deutet darauf hin, dass der Film den Verlust und die Trauer ernst nimmt, auch wenn die öffentliche Aufmerksamkeit, die Tom im Lauf der Reise erfährt, der Geschichte eine hoffnungsvollere Note gibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das für ein leises, auf eine einzelne Figur zugeschnittenes Drama nicht ungewöhnlich ist. Seit dem Erscheinungsjahr 2021 sind bislang wenige Jahre vergangen, der zeitliche Abstand zur Gegenwart ist entsprechend gering. Innerhalb des Dramengenres reiht sich der Film in jene Reihe von Werken ein, die Alter, Trauer und persönliche Reisen ohne große äußere Konflikte in den Mittelpunkt stellen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Timothy Spall als Tom
- Phyllis Logan als Mary
- Natalie Mitson als Young Mary
- Ben Ewing als Young Tom
- Patricia Panther als Tracy
- Saskia Ashdown als Imogen
- Colin McCredie als Graham
- Marnie Baxter als Alice
- Iain Robertson als Andrey
- Susanna Laine als Maria
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Verfügbarkeit
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