Der doppelte Alfred (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bruno Podalydès |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-01-14 |
| Einspielergebnis | 3.158.212 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (140 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alexandre ist seit langem ohne Arbeit, und seine Frau, Marinesoldatin auf U-Boot-Mission, hat ihm ein Ultimatum gestellt: Bis zu ihrer Rückkehr in zwei Monaten muss er einen Job gefunden haben, der ihm finanzielle Unabhängigkeit sichert, sonst ist die Beziehung am Ende. In dieser Zwickmühle begegnet er in der Kita seiner Kinder Arcimboldo, einer Art überdrehtem Alter Ego, das als Ich-AG „personalisierte Dienstleistungen“ anbietet und in der Geschichte fast wie eine gute Fee auftritt. Alexandre bekommt schließlich eine Stelle bei einem Start-up namens The Box, ohne genau zu verstehen, worin seine Aufgabe eigentlich besteht. Das Unternehmen wirbt mit Selbstbestimmung, etwa der Möglichkeit, das eigene Gehalt festzulegen, verlangt aber ständige Verfügbarkeit und duldet keine Rücksicht auf Kinder.
Entstehungsgeschichte
„Der doppelte Alfred“ (Originaltitel „French Tech“) ist eine französische Komödie aus dem Jahr 2021 unter der Regie von Bruno Podalydès. Vor der Kamera stehen Denis Podalydès, Sandrine Kiberlain, Bruno Podalydès selbst und Yann Frisch.
Hinter den Kulissen
Schon die Doppelrolle im Zentrum – Alexandre und sein schrilles Gegenstück Arcimboldo – zeigt die Anlage als Komödie mit märchenhaftem Einschlag: Ein reales Problem, Arbeitslosigkeit und Vereinbarkeit von Familie und Job, wird durch eine fantastische Figur gespiegelt, die wie ein Zerrbild kapitalistischer Selbstoptimierung wirkt. Die Start-up-Welt von The Box, die Freiheit verspricht und zugleich totale Verfügbarkeit fordert, liefert den satirischen Rahmen, vor dem sich die private Krise abspielt. Dass Regisseur Bruno Podalydès selbst mitspielt, unterstreicht den persönlichen, kleinteiligen Charakter der Inszenierung, die eher auf Situationskomik als auf große Effekte setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus ein klares Urteil über breite Publikumswirkung ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2021 sind einige Jahre vergangen, in denen sich das Thema moderner Arbeitswelten und ihrer Widersprüche kaum an Aktualität verloren hat. Als Komödie mit doppeltem Boden reiht sich der Film in eine Tradition ein, die gesellschaftliche Zwänge über komische Zuspitzung sichtbar macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Denis Podalydès als Alexandre Duveteux
- Sandrine Kiberlain als Séverine Cupelet
- Bruno Podalydès als Arcimboldo
- Yann Frisch als Aymeric
- Leslie Menu als Sarah
- Luàna Bajrami als Suzie
- Michel Vuillermoz als le banquier
- Jean-Noël Brouté als le ventouseur de chez Wyn Wyn
- Isabelle Candelier als la femme d'affaires
- Philippe Uchan als le chauffeur épuisé du VTC
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Verfügbarkeit
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