Denen man nicht vergibt (1960)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Huston |
|---|---|
| Genre | Western, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1960-04-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (237 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rachel wächst als Adoptivtochter in der Familie Zachary auf, mitten im Grenzland, wo Siedler und indigene Gemeinschaften in ständiger Spannung leben. Als Kiowa auftauchen und behaupten, Rachel sei eines ihrer geraubten Kinder, gerät das brüchige Ansehen der Familie ins Wanken. Die Nachbarn wenden sich ab, als die Mutter die Wahrheit über Rachels Herkunft bestätigt. Besonders Cash, der aufbrausende Bruder, kann die Vorstellung nicht ertragen, mit einer "Rothaut" verwandt zu sein, und verlässt die Familie im Zorn. Als jedoch ein Angriff der Kiowa auf das Anwesen droht, kehrt er zurück, um an der Seite der Zacharys zu kämpfen. In der Auseinandersetzung muss Rachel eine Entscheidung treffen, die ihre Zugehörigkeit endgültig festlegt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1960 unter der Regie von John Huston. In den Hauptrollen sind Burt Lancaster, Audrey Hepburn, Audie Murphy und John Saxon zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Western, Drama und Liebesfilm verschiebt den Fokus weg vom klassischen Actionkino hin zu einer Geschichte über Zugehörigkeit und Ausgrenzung. Dass die Handlung um eine vermeintliche ethnische Zugehörigkeit kreist, macht Rachels Figur zum Zentrum eines Konflikts, der weniger von äußeren Gefahren als von der Reaktion der eigenen Gemeinschaft getragen wird. Die Besetzung mit bekannten Namen der Zeit deutet auf eine große, publikumswirksame Produktion hin, die ein ernstes Thema in ein bewährtes Genre einbettet. Die Entscheidung, den Konflikt über Herkunft und Loyalität an einem Familienschicksal aufzuhängen, verleiht dem Stoff eine persönliche statt rein historische Dimension.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen ließe. Seit der Entstehung 1960 sind mehr als sechzig Jahre vergangen, eine Zeitspanne, in der sich der Blick auf die Darstellung indigener Figuren im Western erheblich verändert hat. Innerhalb des Genres steht der Film damit für eine Phase, in der das klassische Western-Schema um explizit gesellschaftliche Fragestellungen erweitert wurde, auch wenn die Bewertung darauf hindeutet, dass diese Herangehensweise nicht ungeteilt überzeugt hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Burt Lancaster als Ben Zachary
- Audrey Hepburn als Rachel Zachary
- Audie Murphy als Cash Zachary
- John Saxon als Johnny Portugal
- Charles Bickford als Zeb Rawlins
- Lillian Gish als Mattilda Zachary
- Albert Salmi als Charlie Rawlins
- Joseph Wiseman als Abe Kelsey
- June Walker als Hagar Rawlins
- Kipp Hamilton als Georgia Rawlins
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Verfügbarkeit
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