Den letzten beißen die Hunde (1974)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Cimino |
|---|---|
| Genre | Komödie, Abenteuer, Krimi |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1974-05-23 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 25.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (671 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Dieb, der sich Thunderbolt nennt, hält sich als Pfarrer verborgen. Von der Kanzel gejagt wird er, als seine ehemaligen Komplizen Red und Goody auftauchen: Sie suchen die Beute aus einem gemeinsamen Banküberfall. Auf der Flucht freundet Thunderbolt sich mit dem jungen Lightfoot an.
Gemeinsam überfallen sie eine Bank, und die Polizei nimmt die Verfolgung auf. Unter dem Druck zerfällt die Gruppe, und der Weg zum Versteck der Beute wird für die Beteiligten teuer. Wer davon am Ende etwas hat, entscheidet sich erst auf den letzten Kilometern.
Entstehungsgeschichte
Michael Cimino führte Regie bei dem Film aus dem Jahr 1974. Clint Eastwood, Jeff Bridges, George Kennedy und Geoffrey Lewis bilden die Besetzung. Sehen dürfen ihn Zuschauer ab sechzehn Jahren.
Hinter den Kulissen
Vier Genres kommen hier zusammen, Komödie, Action, Drama und Abenteuer, und diese Reihenfolge ist aufschlussreich. Die Komödie steht vorn, obwohl der Stoff von Raub, Verfolgung und Tod handelt. Das deutet auf eine Erzählweise hin, die ihre Figuren mit Humor beobachtet, ohne den Ernst der Lage zu leugnen.
Tragend ist die ungleiche Freundschaft zwischen einem erfahrenen Dieb und einem jungen Begleiter. Solche Paarungen erlauben es, Regeln zu erklären, ohne dass es nach Erklärung klingt, und sie geben dem Abenteuer eine emotionale Achse. Die Bewegung durch wechselnde Orte, die Rückkehr zu einem alten Versteck und die Verfolgung durch die Polizei fügen sich zu einer Struktur, in der das Unterwegssein selbst die Handlung ist. Dass am Anfang eine Verkleidung steht, kündigt einen Ton an, der auch später zwischen Ernst und Übermut wechselt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 liegt die Bewertung im oberen Mittelfeld, bei einer Stimmenbasis im mittleren dreistelligen Bereich. 52 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Vertretern des Genrekinos, die das Verbrechen nicht als Rätsel behandeln, sondern als Handwerk und Lebensform. Die Mischung aus Komik und Härte macht ihn dabei schwerer einzuordnen als reine Actionware, und genau darin liegt sein Profil.
Bilder








Besetzung & Stab
- Clint Eastwood als Thunderbolt
- Jeff Bridges als Lightfoot
- George Kennedy als Red Leary
- Geoffrey Lewis als Eddie Goody
- Catherine Bach als Melody
- Gary Busey als Curly
- Roy Jenson als Dunlop
- Burton Gilliam als Welder
- Claudia Lennear als Secretary
- Bill McKinney als Crazy Driver
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Verfügbarkeit
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