Deadly Games - Allein gegen den Weihnachtsmann (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | René Manzor |
|---|---|
| Genre | Thriller, Horror, Action, Abenteuer |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-01-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6 (120 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Thomas ist zwölf, technikversessen und trainiert in seiner Fantasie ständig für den Ernstfall: In einem weitläufigen Familienschloss hat er sich mit Überlebenstechniken und Kriegsspielen eine eigene kleine Festung geschaffen. An Heiligabend muss seine Mutter bis spät arbeiten, und Thomas nutzt die Gelegenheit, um Kameras im Haus zu installieren – er will den Weihnachtsmann beim Kommen filmen. Doch als es Mitternacht schlägt, klettert kein gutmütiger Geschenkebringer durch den Kamin, sondern ein Mann im roten Kostüm mit weißem Bart, dessen Absichten alles andere als festlich sind. Von diesem Moment an ist der Junge auf sich gestellt und muss mit Spielzeugwaffen, selbstgebauten Fallen, Verstecken und vor allem seinem Einfallsreichtum ums Überleben kämpfen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1990 unter der Regie von René Manzor. Vor der Kamera stehen Brigitte Fossey, Louis Ducreux, Patrick Floersheim und Alain Lalanne. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Thriller, Horror, Action und Abenteuer verrät, dass hier ein weihnachtliches Setting bewusst gegen den Strich gebürstet wird: Statt Besinnlichkeit steht die Bedrohung durch eine vertraute Symbolfigur im Zentrum. Dass die Hauptfigur ein Kind ist, das sich mit Technik und selbstgebauten Vorrichtungen zur Wehr setzt, verschiebt den Film in Richtung eines Kammerspiels, in dem Erfindungsreichtum und Improvisation wichtiger sind als körperliche Überlegenheit. Das Motiv des belagerten Hauses, in dem sich ein Einzelner gegen einen Eindringling behaupten muss, gibt der Geschichte ihre Spannung, während das Weihnachtsschlagwort den Kontrast zwischen heimeliger Kulisse und Bedrohung zuspitzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,0 bei einer vergleichsweise schmalen Stimmenbasis von etwas über hundert Rückmeldungen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein breites Urteil ableiten lässt. Seit der Entstehung 1990 sind inzwischen 35 Jahre vergangen, was den Titel klar in eine frühere Phase des Genrekinos einordnet, in der weihnachtlich verpackter Horror eine eigene, wenn auch schmale Nische bildete. Innerhalb dieser Nische steht der Film für eine Spielart, die kindliche Perspektive und Bedrohungsszenario eng miteinander verknüpft.
Bilder








Besetzung & Stab
- Brigitte Fossey als Julie de Frémont
- Louis Ducreux als Papy
- Patrick Floersheim als Le Père Noël
- Alain Lalanne als Thomas de Frémont
- François-Eric Gendron als Roland
- Stéphane Legros als Pilou
- Franck Capillery als Le policier
- Nicole Raucher als La cuisinière
- Gédéon als Le jardinier
- Charles de Feral als Cadre du Printemps
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Verfügbarkeit
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