De plus belle (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anne-Gaëlle Daval |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Komödie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-08 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (110 Stimmen) |
Worum es geht
Lucie hat eine Krankheit überstanden und befindet sich in Remission, das Schlimmste scheint hinter ihr zu liegen. Ihre Familie drängt sie, das Leben nun wieder voll auszukosten, und so gerät Lucie in den Bann von Clovis, einem charmanten, aber auch arroganten Mann, der von ihrem Witz und Humor sofort eingenommen ist. Entscheidender für Lucies Weg ist jedoch Dalila, eine exzentrische und liebenswerte Tanzlehrerin, die sie ermutigt, ihr Leben neu zu ordnen und zu der Frau zu werden, die sie immer sein wollte – für ihre Mutter, für ihre Tochter und für Clovis. Wie diese Entwicklung endet, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„De plus belle“, im englischsprachigen Raum als „Ladies“ vertrieben, ist ein französischer Spielfilm aus dem Jahr 2017. Regie führte Anne-Gaëlle Daval. Vor der Kamera stehen Florence Foresti, Mathieu Kassovitz, Jonathan Cohen und Josée Drevon.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Liebesfilm und Komödie legt nahe, dass hier eine ernste Ausgangslage – eine überstandene Krankheit – bewusst leichtfüßig erzählt wird, statt sie als Drama auszubreiten. Die Konstellation dreier prägender Figuren um Lucie herum, eine Familie, ein umworbener Mann und eine Mentorin, deutet auf eine Geschichte hin, die weniger von äußerer Handlung als von der inneren Wandlung der Hauptfigur getragen wird. Dass die Genesung nicht das Ende, sondern der Ausgangspunkt der Erzählung ist, verschiebt den Fokus von der Krankheit selbst auf die Frage, wie ein Leben danach aussehen kann. Die Tanzlehrerin als Figur, die zur Veränderung anstößt, verweist auf Bewegung und Ausdruck als erzählerisches Mittel, mit dem der Film die Wiederaneignung von Lebensfreude bebildern dürfte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film nicht als breit rezipierter Publikumserfolg einordnen, wohl aber als solide, moderat positiv bewertetes Werk innerhalb seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser vergleichsweise überschaubaren Bewertungsgrundlage grundlegend etwas geändert hätte. Innerhalb der Liebeskomödie reiht sich „De plus belle“ damit in eine Riege von Filmen ein, die ernste Themen mit humorvollem Zugriff verbinden, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten eine besondere Stellung im Genre ablesen ließe.
Bilder






Besetzung & Stab
- Florence Foresti als Lucie
- Mathieu Kassovitz als Clovis
- Jonathan Cohen als Frédéric
- Josée Drevon als Yvonne
- Olivia Bonamy als Manon
- Nicole Garcia als Dalila
- Jeanne Astier als Hortense
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.