Florence Foresti
Werdegang
Florence Foresti wurde am 8. November 1973 in Vénissieux geboren. Nach dem Abitur mit Schwerpunkt Literatur, Theater und darstellerischem Ausdruck in Saint-Just de Lyon besuchte sie eine Filmschule in Lyon und trat anschließend in der Fernsehsendung „Thalassa" auf. Mit 20 Jahren begann sie eine Ausbildung im klassischen Theater in Lyon, brach diese jedoch nach zwei Tagen ab und arbeitete danach unter anderem für den Energiekonzern EDF sowie als Grafikdesignerin. 1998 debütierte sie im Café-Théâtre „Le nOmbril du mOnde" mit dem Frauentrio Les Taupes Models. Über Anne Roumanoff, die das Trio als Vorprogramm ihrer Show engagierte, nahm ihre Karriere Fahrt auf. 2001 gewann ihr erstes Soloprogramm „Manquerait plus qu'elle soit drôle" einen Jurypreis beim Festival von Antibes. Es folgten weitere Bühnenprogramme, darunter „Florence Foresti fait des sketchs" ab 2005 und „MotherFucker" zwischen 2009 und 2011. 2012 stand sie mit der „Foresti Party" in Lyon und Paris auf großen Bühnen, im Februar 2016 moderierte sie die 41. César-Verleihung.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind vier Filme mit Florence Foresti als Schauspielerin verzeichnet, keine Serien. Die Titel „Hollywoo" (2011), „Barbecue" (2014), „De plus belle" (2017) und „Le bonheur des uns..." (2020) decken eine Zeitspanne von neun Jahren ab. Genretechnisch bewegt sich ihre Filmografie bei uns zwischen Komödie und Liebesfilm, was auf einen klaren Schwerpunkt im komödiantischen Fach hindeutet.
Einordnung
Die vier Titel liegen bewertungsmäßig zwischen 5,4 und 6,4 von 10, im Schnitt bei 5,8 von 10 – ein mittleres, wenig ausschlagendes Niveau ohne deutliche Ausreißer nach oben oder unten. Der älteste Titel im Katalog erschien 38 Jahre nach ihrer Geburt, der jüngste 47 Jahre danach, die Filmografie bei uns bildet also einen späteren Abschnitt ihres Wirkens ab.