Das Wunder von Marseille (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pierre-François Martin-Laval |
|---|---|
| Genre | Drama, Familie, Komödie |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-10-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (186 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der achtjährige Fahim flieht mit seinem Vater Nura aus Bangladesch nach Paris. Kaum angekommen, beginnt für die beiden ein zäher Kampf um Asyl und gegen die drohende Ausweisung. Inmitten dieser Unsicherheit zeigt sich Fahims außergewöhnliches Talent für Schach. In Sylvain, einem der besten Schachtrainer Frankreichs, findet er einen Förderer und Freund. Während Fahim auf dem Brett Erfolge feiert, gerät sein Vater zunehmend in die Illegalität und muss untertauchen. Als Nura kurz vor der französischen Schachmeisterschaft die Abschiebung droht, wird für Fahim der Turniersieg in Marseille zu mehr als einem sportlichen Ziel.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Pierre-François Martin-Laval, der Film erschien 2019 und ist als Drama mit familiären und komödiantischen Zügen angelegt. In den Hauptrollen sind Assad Ahmed und Gérard Depardieu zu sehen, außerdem Isabelle Nanty und Minazur Rahaman. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Familienfilm und Komödie deutet an, wie der Stoff angelegt ist: Ein ernstes, politisch aufgeladenes Thema wie Flucht und Asyl wird durch die Perspektive eines Kindes erzählt und mit leichteren Tönen durchsetzt. Die Schachmeisterschaft als erzählerischer Rahmen gibt der Geschichte eine klare Zielrichtung und verbindet das private Schicksal von Vater und Sohn mit einem sportlichen Wettkampf, an dem sich Spannung und Emotion gleichermaßen festmachen lassen. Die Besetzung mit einem jungen Hauptdarsteller neben einem etablierten Namen wie Depardieu legt nahe, dass der Film auf ein Zusammenspiel von unverbrauchter Frische und schauspielerischer Erfahrung setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2019 sind mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einordnung Grundlegendes geändert hätte. Innerhalb des Genrefelds von Dramen mit familiärem und tragikomischem Zuschnitt reiht sich der Film mit seinem Thema Flucht, Integration und kindlichem Ehrgeiz in eine Reihe vergleichbarer Erzählungen ein, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten eine besondere Sonderstellung ableiten ließe.
Bilder








Besetzung & Stab
- Assad Ahmed als Fahim Mohammad
- Gérard Depardieu als Sylvain Charpentier
- Isabelle Nanty als Mathilde
- Minazur Rahaman als Nura
- Pierre Gommé als Eliot
- Sarah Touffic Othman-Schmitt als Luna
- Axel Keravec als Dufard
- Didier Flamand als Fressin
- Pierre-François Martin-Laval als Peroni
- Emmanuel Ménard als François Fillon
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Verfügbarkeit
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