Das schwarze Reptil (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Gilling |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-03-06 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (108 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Harry Spalding und seine Frau Valerie beziehen ein geerbtes Haus in Cornwall, das einst dem verstorbenen Bruder gehörte. Der Wirt Tom Bailey berichtet von rätselhaften Todesfällen in der Umgebung, die die Einheimischen nur „schwarzer Tod“ nennen. Die Opfer weisen Bissspuren und Symptome auf, wie sie sonst nach dem Biss einer Königskobra auftreten. Harry und Tom beginnen nachzuforschen und geraten dabei in den Bann von Dr. Franklyn und dessen Tochter Anna. Als Harry im Haus der Franklyns von einer schlangenartigen Kreatur angegriffen wird, kann er sich schwerverletzt nach Hause retten. Valerie wiederum wird in die Angelegenheit hineingezogen, als Anna sie um Hilfe bittet, und gerät dabei in Dr. Franklyns Gewalt. Der Arzt offenbart die Hintergründe eines geheimen Kults, dessen Fluch seine Tochter in ein blutrünstiges Wesen verwandelt hat.
Entstehungsgeschichte
„Das schwarze Reptil“ entstand 1966 unter der Regie von John Gilling. Zur Besetzung gehören Noel Willman, Jennifer Daniel, Ray Barrett und Jacqueline Pearce. Der Film ist dem Horrorgenre zuzuordnen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet klassische Elemente des Gothic-Horrors – ein geerbtes Haus, ein abgeschiedener Landstrich, ein finsteres Familiengeheimnis – mit dem Motiv der Verwandlung und einem exotisch anmutenden Fluch. Die Verlagerung nach Cornwall und die Verbindung zu einem fernen Kult deuten auf eine Erzählweise hin, die das Vertraute des englischen Landlebens mit dem Fremden und Unheimlichen kontrastiert. Dass die Bedrohung von einer jungen Frau ausgeht, die selbst Opfer eines Fluchs ist, verleiht der Geschichte eine tragische Note, die über reine Schreckenswirkung hinausgeht: Die eigentliche Gefahr ist zugleich ein Opfer, das nicht handeln kann, wie es will.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was das Genre insgesamt an Zustimmung erhält. Seit dem Erscheinungsjahr 1966 sind inzwischen fast sechzig Jahre vergangen, und der Film steht damit in einer Reihe britischer Horrorproduktionen jener Zeit, die auf Atmosphäre und klassische Schreckensmotive setzten statt auf große Effekte. Innerhalb dieses Umfelds fügt er sich als eine von vielen Variationen des Verwandlungs- und Fluchmotivs ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Noel Willman als Dr. Franklyn
- Jennifer Daniel als Valerie Spalding
- Ray Barrett als Harry George Spalding
- Jacqueline Pearce als Anna Franklyn
- Michael Ripper als Tom Bailey
- John Laurie als Mad Peter
- Marne Maitland als The Malay
- David Baron als Charles Edward Spalding
- Charles Lloyd Pack als The Vicar
- Harold Goldblatt als The Solicitor
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Verfügbarkeit
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