Das Lied vom dünnen Mann (1947)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Edward Buzzell |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Mystery |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1947-08-28 |
| Budget | 1.670.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.305.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Jazz-Cruise auf dem East River in New York bringt Nick und Nora Charles unfreiwillig in einen neuen Kriminalfall: Bei der glanzvollen Veranstaltung wird ein wohlhabender Gast erschossen, und der Verdacht fällt rasch auf einen jungen Bandleader samt Musikern. Das elegante Ehepaar, das sich lieber mit Wortwitz als mit Waffen behilft, beschließt, seine Freunde reinzuwaschen und den wahren Täter zu finden. Die Spurensuche führt durch Jazzclubs, Radiostudios und die feine Gesellschaft, wo hinter freundlichen Fassaden Geheimnisse und Rivalitäten lauern. Zwischen Musiknummern und gesellschaftlichem Small Talk verbirgt sich die entscheidende Spur, der Nick und Nora mit gewohnter Gelassenheit nachgehen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1947 unter der Regie von Edward Buzzell. In den Hauptrollen sind erneut William Powell und Myrna Loy als Nick und Nora Charles zu sehen, unterstützt von Keenan Wynn und dem jungen Dean Stockwell. Weitere Angaben zur Produktion liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Krimi und Mystery zeigt, wie sehr die Geschichte auf das Zusammenspiel von Ermittlung und gesellschaftlicher Unterhaltung setzt: Der Mordfall dient als Rahmen für pointierte Dialoge und ein Milieu aus Musik, Radio und High Society. Dass die Auflösung im Umfeld von Bühne und Backstage liegt, verweist auf eine Erzählweise, die Tempo und Atmosphäre des Showgeschäfts mit klassischer Whodunit-Struktur verbindet. Die Konstellation aus einem verheirateten Ermittlerpaar sorgt dafür, dass private Beziehung und berufliche Neugier ständig ineinandergreifen, ohne dass die Spannung der eigentlichen Kriminalhandlung verloren geht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen lässt sich der Film als solide, aber nicht überragend bewertet einordnen. Seit dem Erscheinungsjahr 1947 sind mittlerweile 78 Jahre vergangen, was den Titel als späten Vertreter einer Ära positioniert, in der Krimikomödien mit wiederkehrenden Ermittlerpaaren ein festes Genre bildeten. Innerhalb dieser Tradition steht er als einer der letzten Beiträge um Nick und Nora Charles, ohne dass sich daraus eine besondere Sonderstellung im Vergleich zu anderen Werken des Genres ableiten lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- William Powell als Nick Charles
- Myrna Loy als Nora Charles
- Keenan Wynn als Clarence 'Clinker' Krause
- Dean Stockwell als Nick Charles Jr.
- Phillip Reed als Tommy Drake
- Patricia Morison als Phyllis Talbin
- Leon Ames als Mitchell Talbin
- Gloria Grahame als Fran Page
- Jayne Meadows als Janet Thayar
- Ralph Morgan als David Thayar
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Verfügbarkeit
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