Das Land meines Vaters (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Édouard Bergeon |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-09-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (323 Stimmen) |
Worum es geht
Pierre ist 25 Jahre alt, als er aus Wyoming zurückkehrt. In der französischen Heimat will er gemeinsam mit seiner Verlobten Claire den Hof seines Vaters übernehmen. Der junge Landwirt steckt voller Ideen und Tatendrang, doch sein Vater Jacques tut sich schwer damit, die Verantwortung abzugeben.
Zwanzig Jahre später ist der Betrieb gewachsen, und auch die Familie ist größer geworden. Die Jahre, in denen alle mit Hingabe für Hof und Land gearbeitet haben, scheinen zunächst glücklich. Doch diese Zeit geht zu Ende. Obwohl Pierre bis zur Erschöpfung schuftet und Claire sowie die beiden Kinder tatkräftig mithelfen, wachsen die Schulden. Mit jeder weiteren Belastung wächst auch Pierres Verzweiflung.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Édouard Bergeon. Das Drama stammt aus dem Jahr 2019 und ist international auch als „In the Name of the Land“ bekannt. Guillaume Canet, Veerle Baetens, Anthony Bajon und Rufus bilden die zentrale Besetzung.
Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben. Damit richtet er sich an ein Publikum, das einer ernsten Familiengeschichte über Arbeit, Druck und Generationen folgen kann.
Hinter den Kulissen
Der Film bleibt ganz beim Drama und verzichtet auf Genremischungen. Seine Spannung entsteht nicht aus äußeren Ereignissen, sondern aus dem Alltag eines landwirtschaftlichen Betriebs, in dem Familie und Arbeit untrennbar verbunden sind.
Die Erzählung ist auf einen großen Zeitsprung gebaut. Am Anfang stehen Aufbruch und der Konflikt zwischen einem Sohn mit neuen Ideen und einem Vater, der nicht loslassen kann. Zwanzig Jahre später hat sich die Lage verschoben: Nun ist Pierre derjenige, der Verantwortung trägt, und die Last liegt auf ihm. Diese Anlage macht sichtbar, wie sich Hoffnungen über die Jahre in Sorgen verwandeln.
Dass Claire und die Kinder mitarbeiten, zeigt den Hof als gemeinsames Projekt. Die wachsenden Schulden treffen daher nicht einen Einzelnen, sondern die ganze Familie.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 7,2 von 10 spricht für eine deutlich positive Aufnahme. Die Basis aus einigen hundert Stimmen ist überschaubar, das Ergebnis fällt dennoch klar über dem Mittelfeld aus.
Sieben Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Dramen, die ländliches Leben ohne Verklärung zeigen und den Blick auf wirtschaftlichen Druck und Erschöpfung richten. Seine Stärke liegt in einer Geschichte, die über zwei Jahrzehnte reicht und dabei zeigt, was harte Arbeit allein nicht auffangen kann. Wer Familiengeschichten über Herkunft, Verantwortung und den Wandel zwischen Generationen schätzt, findet hier einen ernsten und stillen Beitrag.
Bilder








Besetzung & Stab
- Guillaume Canet als Pierre Jarjeau
- Veerle Baetens als Claire Jarjeau
- Anthony Bajon als Thomas Jarjeau
- Rufus als Jacques Jarjeau
- Samir Guesmi als Mehdi
- Yona Kervern als Emma Jarjeau
- Solal Forte als Rémy
- Marie-Christine Orry als Martine Jarjeau
- Emmanuel Courcol als Notary
- Michel Lerousseau als Doctor
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