Das Kabinett des Professor Bondi (1953)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andre de Toth |
|---|---|
| Genre | Horror, Krimi |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1953-04-16 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 23.750.319 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (396 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein begabter Bildhauer betreibt ein Wachsfigurenkabinett mit klassischen Figuren, an denen sein ganzes künstlerisches Können hängt. Sein skrupelloser Geschäftspartner jedoch setzt das Museum in Brand. Die Werke gehen in den Flammen verloren, und der Künstler selbst wird schwer verbrannt und entstellt.
Jahre später eröffnet derselbe Bildhauer ein neues Wachsfigurenkabinett. Diesmal widmet er es dem Verbrechen und der Folter. Eine junge Frau, die einem seiner zerstörten Meisterwerke aufs Haar gleicht, kommt dem schrecklichen Geheimnis des Mannes mit der Wachsmaske auf die Spur und bringt sich damit selbst in Lebensgefahr. Worin dieses Geheimnis besteht, soll an dieser Stelle nicht verraten werden.
Entstehungsgeschichte
Andre de Toth inszenierte den Film, der 1953 erschien. Der englische Originaltitel lautet „House of Wax“, während der deutsche Titel „Das Kabinett des Professor Bondi“ eine Figur in den Vordergrund rückt. In der Besetzung finden sich Vincent Price, Frank Lovejoy, Phyllis Kirk und Carolyn Jones.
Hinter den Kulissen
Horror und Krimi verbinden sich in diesem Stoff auf naheliegende Weise. Am Anfang steht ein Verbrechen, der Brandanschlag aus Habgier, und daraus entwickelt sich eine Geschichte, deren Schrecken aus dem Verborgenen wirkt. Das Wachsfigurenkabinett ist dafür ein besonders geeigneter Schauplatz. Es zeigt Körper, die lebendig wirken und doch leblos sind, und genau diese Grenze zwischen Abbild und Mensch macht das Motiv unheimlich. Dass sich der Bildhauer nach dem Brand ausgerechnet Verbrechen und Folter zuwendet, spiegelt das, was ihm widerfahren ist. Die Figur der jungen Frau, die einem verlorenen Kunstwerk gleicht, verknüpft das Schicksal des Künstlers direkt mit der Gefahr, in die sie gerät. Die Maske schließlich steht für das Thema des Films: eine Oberfläche, hinter der sich etwas anderes verbirgt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,9 von 10, gestützt auf einige hundert Stimmen. Das ist ein beachtlicher Wert für einen Horrorfilm, dessen Erscheinen 73 Jahre zurückliegt. Der Titel gehört damit zu den älteren Werken seines Genres, die bis heute ein Publikum finden. Seine Wirkung entsteht weniger aus drastischen Effekten als aus dem Unbehagen, das die Verbindung von Kunst, Entstellung und Verbrechen auslöst.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Price als Henry Jarrod
- Frank Lovejoy als Tom Brennan
- Phyllis Kirk als Sue Allen
- Carolyn Jones als Cathy Gray
- Paul Picerni als Scott Andrews
- Roy Roberts als Matthew Burke
- Angela Clarke als Mrs. Andrews
- Paul Cavanagh als Sidney Wallace
- Dabbs Greer als Shane
- Charles Bronson als Igor
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Verfügbarkeit
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