Das Johannes-Evangelium (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philip Saville |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 180 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-09-11 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (131 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film setzt dort ein, wo das Johannesevangelium selbst beginnt: mit der Taufe Jesu von Nazaret durch Johannes den Täufer im Jordan. Eine Kindheits- oder Geburtsgeschichte fehlt bewusst, stattdessen folgt die Erzählung dem Weg Jesu durch Wunder und Predigten, wie sie im Johannesevangelium überliefert sind. Dazu zählen die Auferweckung des Lazarus, der Gang über den See Genezareth, die Brotvermehrung sowie die Heilung eines Blinden und eines Lahmen. Erzählt wird das Geschehen aus der Perspektive des Apostels Johannes, dessen schriftliche Aufzeichnung als Grundlage dient.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Philip Saville bei diesem 2003 entstandenen Drama. In den Hauptrollen sind Christopher Plummer, Henry Ian Cusick, Stuart Bunce und Daniel Kash zu sehen. Weitere Angaben zu Produktion oder Freigabe liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Die Entscheidung, sich strikt an den Text eines einzelnen Evangeliums zu halten, unterscheidet diese Erzählung von Verfilmungen, die mehrere biblische Quellen zusammenführen. Dadurch ergibt sich eine Struktur, die eher der Abfolge von Lehrreden und Zeichenhandlungen folgt als einer klassischen Biografie. Die Auswahl der Szenen – Wunder, Heilungen, die Speisung der Menge – spiegelt den Schwerpunkt des Johannesevangeliums auf symbolisch aufgeladenen Ereignissen wider, weniger auf einer lückenlosen Lebensgeschichte. Das Genre Drama verweist darauf, dass die Inszenierung auf die menschliche und dramatische Dimension der Ereignisse zielt, nicht auf eine dokumentarische Aufarbeitung. Die Besetzung mit Christopher Plummer neben weniger bekannten Darstellern wie Henry Ian Cusick, Stuart Bunce und Daniel Kash deutet auf ein Ensemble hin, das unterschiedliche Erfahrungsstufen vereint.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutiertes Werk innerhalb der religiösen Filmdramen einordnen. Seit dem Erscheinungsjahr 2003 sind mittlerweile 22 Jahre vergangen, ohne dass sich an der begrenzten Anzahl abgegebener Stimmen viel geändert hätte – ein Hinweis darauf, dass der Film eher ein spezialisiertes Publikum erreicht als ein breites. Innerhalb des Genres religiöser Verfilmungen sticht die konsequente Beschränkung auf eine einzige biblische Quelle als eigenständiger Ansatz hervor.
Bilder





Besetzung & Stab
- Christopher Plummer als Narrator (voice)
- Henry Ian Cusick als Jesus Christ
- Stuart Bunce als John
- Daniel Kash als Simon Peter
- Stephen Russell als Pontius Pilate
- Alan van Sprang als Judas Iscariot
- Diana Berriman als Virgin Mary
- Richard Lintern als Leading Pharisee
- Scott Handy als John the Baptist
- Lynsey Baxter als Mary Magdalene
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