Das Haus der lebenden Leichen (1979)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joseph Ellison |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1979-11-01 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 250.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (133 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Donny Kohler kommt aus seiner Kindheit nicht heraus: Seine Mutter hielt ihm zur Strafe die Arme über die offene Flamme des Gasherds, sobald er sich nicht fügte. Diese Erfahrung hat sich tief eingebrannt, und als Erwachsener trägt Donny sie weiter mit sich herum. Er bewahrt seine Mutter im Schaukelstuhl auf und führt Gespräche mit ihr, obwohl längst klar ist, dass sie ihm nicht mehr antworten kann. Aus der erlittenen Gewalt wird bei ihm der Wunsch nach Vergeltung, den er an Unbeteiligten auslässt. Er lockt junge Frauen in das alte Haus, in dem er einen Raum mit feuerfesten Stahlplatten präpariert hat, und wiederholt dort mit einem Flammenwerfer, was ihm einst angetan wurde.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1979 und wurde von Joseph Ellison inszeniert. In den Hauptrollen sind Dan Grimaldi, Robert Carnegie, Ruth Dardick und Charles Bonet zu sehen. Die Freigabe liegt bei 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft Horror mit einer klaren Ursache-Wirkung-Logik: Kindesmissbrauch wird nicht nur erwähnt, sondern bildet das erzählerische Fundament, aus dem sich die spätere Gewalt ableitet. Die Konstellation aus Täter und toter Mutter, mit der weiter gesprochen wird, macht deutlich, dass der Film seine Figur nicht als reines Monster zeichnet, sondern als jemanden, der in seiner Vergangenheit gefangen bleibt. Die gezielte Auswahl junger Frauen als Opfer und der eigens präparierte Raum zeigen, wie sehr das Trauma zu einem wiederkehrenden, ritualisierten Ablauf geworden ist. Das ergibt einen Horrorfilm, der weniger auf Überraschung als auf die Konsequenz eines zerstörten Menschen setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich dessen, was das Genre insgesamt verzeichnet – kein Ausreißer nach oben oder unten. Seit dem Erscheinungsjahr 1979 sind mittlerweile 46 Jahre vergangen, was den Film in eine Phase des Horrorkinos stellt, in der psychologisch motivierte Täterfiguren und explizite Gewaltdarstellungen zunehmend Raum bekamen. Innerhalb dieser Entwicklung reiht sich der Stoff mit seiner Fokussierung auf ein einzelnes, klar umrissenes Trauma und dessen brutale Wiederholung ein, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten eine besondere Sonderstellung ableiten ließe.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dan Grimaldi als Donald 'Donny' Kohler
- Robert Carnegie als Bobby Tuttle
- Ruth Dardick als Mrs. Kohler
- Charles Bonet als Ben
- Bill Ricci als Vito
- Johanna Brushay als Kathy Jordan
- Ralph D. Bowman als Father Gerritty
- Mary Ann Chinn als Woman in Street
- Susan Smith als Girl in Market
- Darcy Shean als Girl in Car
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