Das Glück in der Mansarde (1927)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Frank Borzage |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1927-09-10 |
| Budget | 1.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (121 Stimmen) |
Worum es geht
Im Zentrum steht eine wohlhabende Witwe, die als Eigentümerin einer Brauerei auftritt und sich mit großzügigen Spenden für wohltätige Zwecke einen Namen macht. Finanziert wird diese Freigebigkeit allerdings auf zweifelhafte Weise: Sie lässt sich von unehrlichen reichen Männern hohe Summen leihen, die sie anschließend mit der Hilfe eines Komplizen aus dem Weg schafft und im Garten verscharrt. Das einträgliche Doppelleben zwischen Mildtätigkeit und Verbrechen kann jedoch nicht ewig gutgehen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Frank Borzage, der Film entstand 1927. In den Hauptrollen sind Janet Gaynor, Charles Farrell, Albert Gran und David Butler zu sehen. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet Drama und Liebesfilm mit einem makabren Grundton: Eine Figur, die öffentlich als Wohltäterin auftritt und im Verborgenen tötet, stellt die Konventionen des Genres auf den Kopf. Die Anlage der Handlung – Wohltätigkeit als Tarnung für Mord, ein Komplize, der beim Verschwindenlassen der Leichen hilft – deutet auf eine Erzählung, die stärker auf Situationskomik und Ironie setzt als auf klassische Romantik. Dass die Titelfigur eine finanziell unabhängige Witwe ist, verschiebt den Fokus von der üblichen Liebesgeschichte hin zu einer Studie über Doppelmoral und gesellschaftliche Fassade.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Titel nicht als breit rezipiertes Werk einordnen, sondern eher als Film für ein kleineres, interessiertes Publikum. Seit der Entstehung 1927 sind mittlerweile 98 Jahre vergangen, was den Titel klar in die Frühzeit des Tonfilmübergangs stellt – eine Ära, in der Melodram und Liebesfilm oft mit moralisch aufgeladenen Konflikten arbeiteten. Innerhalb dieser Traditionslinie nimmt der Film eine besondere Stellung ein, weil er die Erwartungen an ein romantisches Drama unterläuft und stattdessen eine Geschichte über Täuschung und Verbrechen unter dem Deckmantel der Nächstenliebe erzählt. Die Kombination aus Drama und Liebesfilm bleibt dabei eher lose, da die kriminelle Handlung im Vordergrund steht und die emotionale Ebene in den Hintergrund tritt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Janet Gaynor als Diane
- Charles Farrell als Chico
- Albert Gran als Boul
- David Butler als Gobin
- Marie Mosquini als Madame Gobin
- Gladys Brockwell als Nana
- Émile Chautard als Father Chevillon
- Ben Bard als Col. Brissac
- George E. Stone als Sewer Rat
- Jessie Haslett als Aunt Valentine
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Verfügbarkeit
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