Das Glück der großen Dinge (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Scott McGehee |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-05-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.711.379 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (458 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Maisie sieht zu, wie die Ehe ihrer Eltern auseinanderbricht. Ihre Mutter Susanna war einmal eine gefeierte Rock'n'Roll-Musikerin und leidet darunter, dass ihre Laufbahn ins Stocken geraten ist. Der Vater Beale handelt charmant mit Kunst, doch auch seine Geschäfte kommen nicht voran. Die Scheidung ist die folgerichtige Konsequenz aus endlosen Differenzen.
Was danach kommt, ist kein sauberer Schnitt, sondern ein erbitterter Streit um das Sorgerecht. Die Tochter wird dabei zum Faustpfand zwischen zwei Erwachsenen, die vor allem mit sich selbst beschäftigt sind. Halt findet Maisie ausgerechnet bei den Menschen, die neu in das Leben ihrer Eltern treten: beim Barkeeper Lincoln und beim Kindermädchen Margo. Beiden liegt das Wohl des kleinen Mädchens ernsthaft am Herzen.
Entstehungsgeschichte
Scott McGehee hat das Drama 2013 inszeniert. Der englische Originaltitel lautet „What Maisie Knew“ und stellt damit das Wissen des Kindes in den Mittelpunkt, während der deutsche Titel „Das Glück der großen Dinge“ eine andere, versöhnlichere Richtung andeutet. Zur Besetzung gehören Julianne Moore, Steve Coogan, Alexander Skarsgård und Joanna Vanderham. Da vier Erwachsene genannt werden und die Geschichte vier erwachsene Bezugspersonen um Maisie gruppiert, liegt die Last des Films auf diesen Figuren rund um das Kind. Freigegeben ist er ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama. Das passt zu einem Stoff, der ohne äußere Spannungselemente auskommt und seine Wirkung aus einer familiären Zerreißprobe bezieht. Bemerkenswert ist die Blickrichtung, die schon der Originaltitel nahelegt: Erzählt wird von dem, was ein Kind wahrnimmt, wenn die Erwachsenen um es herum streiten.
Die Konstellation hat eine gewisse Ironie. Die leiblichen Eltern, beide mit beruflichen Rückschlägen beschäftigt, kümmern sich weniger um Maisie als die neuen Partner, die eigentlich nur am Rand dieser Familie stehen. Damit fragt der Film leise, was Elternschaft eigentlich ausmacht.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 erreicht das Drama einen klar überdurchschnittlichen Wert. Getragen wird er von einer Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich, einer eher schmalen, aber aussagekräftigen Basis. 13 Jahre nach dem Erscheinen bleibt das Thema zeitlos: Trennungsgeschichten aus Kindersicht gehören zu den stillen, genauen Formen des Familiendramas, und in dieser Reihe hat der Film seinen Platz.
Bilder








Besetzung & Stab
- Julianne Moore als Susanna
- Steve Coogan als Beale
- Alexander Skarsgård als Lincoln
- Joanna Vanderham als Margo
- Onata Aprile als Maisie
- Diana García als Cecilia
- Sadie Rae als Zoe
- Jesse Stone Spadaccini als Martin
- Amelia Campbell als Ms. Baine
- Maddie Corman als Ms. Fairchild-Tetenbaum
Weitere Filme von Scott McGehee
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.