Das Ding aus einer anderen Welt (1951)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christian Nyby |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1951-04-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.950.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (712 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Gruppe amerikanischer Wissenschaftler ist in der Arktis stationiert. Sie beobachtet den Absturz eines Flugobjekts und stellt danach eine starke Abweichung der Kompasse fest. Gemeinsam mit einer Mannschaft der US Air Force fliegen die Forscher zum Absturzort, wo sich zeigt, dass es sich um eine fliegende Untertasse handelt. Beim Versuch, sie zu bergen, wird das Objekt versehentlich zerstört. Ein Mitglied der Besatzung lässt sich jedoch in einem Eisblock sichern und in die Forschungsstation bringen. Als das Eis zu schmelzen beginnt, beginnt für die Bewohner der Station ein Kampf ums Ueberleben.
Entstehungsgeschichte
Christian Nyby führte Regie bei dem 1951 erschienenen Film. Kenneth Tobey, Margaret Sheridan, Robert Cornthwaite und Douglas Spencer gehören zur Besetzung, freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama, Horror und Science Fiction stehen nebeneinander, und die Reihenfolge ist aufschlussreich, weil das Drama vorangeht. Die Science Fiction liefert den Anlass, das Horrorelement die Bedrohung, doch getragen wird die Geschichte von einer Gruppe, die eingeschlossen ist und sich einigen muss. Die Arktis ist dabei mehr als Kulisse: Sie sorgt für die Abgeschlossenheit, ohne die der Stoff nicht funktionieren würde, denn Hilfe ist weit entfernt, und der Eisblock, der die Bedrohung zunächst festhält, ist zugleich das, was sie freigibt. Bemerkenswert ist die Zusammensetzung der Beteiligten: Wissenschaftler auf der einen Seite, Militär auf der anderen. Aus dieser Doppelung ergibt sich ein zweiter Konflikt neben dem äußeren, denn Erkenntnisinteresse und Sicherheitsdenken führen zu unterschiedlichen Schlüssen. Dass die Zerstörung des Objekts ein Versehen ist, passt zu dieser Anlage: Die Katastrophe entsteht nicht aus Bösartigkeit, sondern aus Unkenntnis.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 liegt die Bewertung im soliden Mittelfeld, gestützt auf einige hundert Stimmen und damit auf eine schmale Basis. 75 Jahre sind seit dem Erscheinen vergangen. Im Genre steht der Film für die frühe Verbindung von Science Fiction und Bedrohungserzählung, bei der ein abgeschiedener Ort und eine überschaubare Gruppe die Bedingungen liefern.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kenneth Tobey als Captain Patrick Hendry
- Margaret Sheridan als Nikki
- Robert Cornthwaite als Dr. Arthur Carrington
- Douglas Spencer als Ned 'Scotty' Scott
- James Young als Lt. Eddie Dykes
- Dewey Martin als Crew Chief Bob
- Robert Nichols als Lt. Ken 'Mac' Erickson
- William Self als Corporal Barnes
- Nicholas Byron als Tex Richards
- Eduard Franz als Dr. Stern
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