Das Bildnis des Dorian Gray (1945)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Albert Lewin |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror, Fantasy |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1945-03-03 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (310 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
England, Ende des 19. Jahrhunderts. Der Maler Hallward arbeitet an einem Porträt des jungen Dorian Gray. Während das Bild entsteht, äußert Dorian einen folgenschweren Wunsch: Nicht er selbst solle altern, sondern das Gemälde, und es solle auch die Spuren seiner Ausschweifungen tragen.
An solchen Ausschweifungen fehlt es bald nicht. Der zynische Lord Wotton verleitet ihn dazu, und Dorian lässt sich nur zu gern darauf ein. In London ist man schon nach kurzer Zeit entsetzt über seinen lasterhaften Lebenswandel und wundert sich zugleich, dass er offenbar nicht altert. Als Hallward ihn eines Tages besucht und einen Blick auf sein eigenes Gemälde wirft, macht er eine furchtbare Entdeckung.
Entstehungsgeschichte
Albert Lewin inszenierte den Film, der 1945 erschien. George Sanders, Hurd Hatfield, Donna Reed und Angela Lansbury prägen die Besetzung. Dass hier ein Ensemble aus vier Namen zusammenkommt, entspricht einer Geschichte, die neben der Titelfigur den Verführer, den Maler und das Umfeld der Londoner Gesellschaft braucht, um Dorians Wandel sichtbar zu machen.
Hinter den Kulissen
Drama, Horror und Fantasy verschränken sich in diesem Stoff auf besondere Weise. Das Fantastische liegt im Kern der Handlung, im Bild, das anstelle eines Menschen altert. Der Horror entsteht weniger aus äußeren Bedrohungen als aus dem, was dieses Bild über seinen Besitzer preisgibt. Das Drama wiederum erzählt vom schleichenden moralischen Verfall eines jungen Mannes.
Das Porträt ist dabei mehr als ein Requisit. Es funktioniert als sichtbares Gewissen, das alles festhält, was Dorian nach außen hin verbirgt. Die Konstellation mit Lord Wotton als zynischem Einflüsterer und Hallward als Schöpfer des Bildes stellt zwei gegensätzliche Kräfte neben die Hauptfigur. Die Zeit am Ende des 19. Jahrhunderts und das Londoner Gesellschaftsleben bilden den Rahmen, in dem Schein und Wirklichkeit auseinanderfallen.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 7,1 von 10 spricht für eine insgesamt positive Aufnahme beim Publikum, gestützt auf einige hundert Stimmen. Seit dem Erscheinen sind 81 Jahre vergangen, eine lange Zeitspanne, über die hinweg der Film weiterhin gesehen und bewertet wird. Er steht damit für eine Spielart des Unheimlichen, die das Unheimliche nicht aus Monstern, sondern aus einer moralischen Idee entwickeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- George Sanders als Lord Henry Wotton
- Hurd Hatfield als Dorian Gray
- Donna Reed als Gladys Hallward
- Angela Lansbury als Sibyl Vane
- Peter Lawford als David Stone
- Lowell Gilmore als Basil Hallward
- Richard Fraser als James Vane
- Douglas Walton als Allen Campbell
- Morton Lowry als Adrian Singleton
- Miles Mander als Sir Robert Bentley
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Verfügbarkeit
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