Daft Punk Unchained (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hervé Martin-Delpierre |
|---|---|
| Genre | Musik, Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-06-24 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (160 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Musiker verbergen ihre Gesichter hinter Roboter-Masken und lassen dennoch eine der prägendsten Erscheinungen der elektronischen Musik entstehen. Die Dokumentation zeichnet den Weg von Daft Punk nach, beginnend bei den ersten Auftritten als Schülerband in den 1990er-Jahren. Im Zentrum steht dabei weniger das Privatleben der beiden Männer hinter den Masken als die Musik selbst und die Frage, wie eine Band öffentliche Anonymität mit weltweiter Präsenz verbinden kann. Der Bogen der Erzählung reicht bis zu den Grammy Awards 2014 und zeichnet damit einen langen Zeitraum künstlerischer Entwicklung nach, ohne dabei auf die Personen hinter den Helmen abzuzielen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Hervé Martin-Delpierre bei diesem 2015 veröffentlichten Dokumentarfilm. Vor der Kamera erscheinen Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem-Christo als die beiden Köpfe von Daft Punk, außerdem treten Ye und Pharrell Williams auf. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Musik- und Dokumentarfilm-Genre passt zu einem Sujet, das sich um eine Band dreht, deren Identität bewusst hinter Masken verschwindet. Dass mit Ye und Pharrell Williams zwei Musiker aus anderen Bereichen der Popmusik auftreten, deutet auf die Reichweite hin, die Daft Punk innerhalb der Musikszene erlangt hat. Die Erzählung folgt einer klassischen chronologischen Struktur von den Anfängen bis zu einem späteren Höhepunkt, was der Dokumentation eine biografische Anlage gibt, auch wenn die Protagonisten selbst kaum als Personen greifbar werden. Diese Spannung zwischen öffentlicher Bekanntheit und persönlicher Unsichtbarkeit prägt die gesamte Anlage des Films.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Bereich für Musikdokumentationen, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit der Veröffentlichung 2015 sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, in denen sich der Film als eine von mehreren Annäherungen an das Phänomen Daft Punk positioniert, ohne dabei auf die persönliche Ebene der Musiker vorzudringen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Thomas Bangalter als Self
- Guy-Manuel de Homem-Christo als Self
- Ye als Self
- Pharrell Williams als Self
- Michel Gondry als Self
- Paul Williams als Self
- Giorgio Moroder als Self
- Tony Gardner als Self
- Joseph Trapanese als Self
- Nile Rodgers als Self
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Verfügbarkeit
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