Cry-Baby (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Waters |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-04-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.266.343 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (1.593 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Baltimore in den fünfziger Jahren. Wade Walker, genannt Cry-Baby, führt die Drapes an — die Jugendlichen von der falschen Seite.
Allison Vernon-Williams kommt aus gutem Haus und ist genau deshalb hingerissen. Nach einer Schlägerei landet Cry-Baby im Gefängnis. Allison setzt sich für ihn ein, und am Ende entscheidet ein Autorennen zwischen Cry-Baby und Baldwin, ihrem bisherigen Freund.
Entstehungsgeschichte
John Waters führte Regie und schrieb das Drehbuch. Produziert wurde der Film von Jim Abrahams, Brian Grazer und Rachel Talalay.
Johnny Depp spielt Wade Walker, Amy Locane die Allison Vernon-Williams, Polly Bergen die Mrs. Vernon-Williams, Ricki Lake die Pepper Walker, Iggy Pop den Onkel Belvedere Rickettes und Traci Lords die Wanda Woodward.
Die Kamera führte David Insley, den Schnitt Janice Hampton, die Musik stammt von Patrick Williams.
An der amerikanischen Kinokasse spielte der Film rund 8,3 Millionen Dollar ein.
Hinter den Kulissen
Die Besetzung ist Programm. John Waters stellt Johnny Depp neben Iggy Pop, Traci Lords, Ricki Lake und Polly Bergen — Namen aus Bereichen, die im selben Film sonst nicht vorkommen.
Der Stoff selbst ist eine Verdrehung. Erzählt wird die Liebe zwischen der Tochter aus gutem Haus und dem Anführer der Aussenseiter — und der Film steht dabei durchweg auf der Seite der Aussenseiter.
Dass daraus ein Musical wurde, verschärft den Effekt zusätzlich. Was ernst gemeint gewesen wäre, wird gesungen.
Roger Ebert lobte genau diese Perspektive — den nostalgischen Blick, mit dem Waters auf ein Jahrzehnt schaut, das er nicht verklärt.
Einordnung & Wirkung
Das Lexikon des internationalen Films nannte den Film ein grelles Pop-Musical mit unterhaltsamen Momenten für ein junges Publikum.
Mit 8,3 Millionen Dollar an der amerikanischen Kinokasse blieb er ein Randerfolg — was für einen Film von John Waters eher die Regel als die Ausnahme ist.
Bemerkenswert bleibt der Zusammenschnitt der Namen. Dass Johnny Depp, Iggy Pop und Traci Lords in derselben Besetzung stehen, ist keine Verlegenheitslösung, sondern die Handschrift des Regisseurs.
Roger Eberts Lob für den nostalgischen Blick trifft dabei den Punkt: Waters schaut auf ein Jahrzehnt zurück, ohne es zu verklären.
Bilder








Besetzung & Stab
- Johnny Depp als Wade 'Cry-Baby' Walker
- Amy Locane als Allison Vernon-Williams
- Susan Tyrrell als Ramona Rickettes
- Stephen Mailer als Baldwin
- Iggy Pop als Belvedere Rickettes
- Ricki Lake als Pepper Walker
- Traci Lords als Wanda Woodward
- Darren E. Burrows als Milton Hackett
- Kim McGuire als Mona 'Hatchet-Face' Malnorowski
- Polly Bergen als Mrs. Vernon-Williams
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Verfügbarkeit
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