Comment c'est loin (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christophe Offenstein |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-12-09 |
| Budget | 2.023.920 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (696 Stimmen) |
Worum es geht
Orel und Gringe sind Mitte dreißig und haben zehn Jahre lang im Grunde nichts zustande gebracht. Ihr erstes Rap-Album kommt nicht voran, die Texte bestehen überwiegend aus Sexwitzen und Trinkgeschichten und spiegeln damit ziemlich genau den Alltag, den die beiden in einer französischen Kleinstadt führen. Das eigentliche Problem: Fertig geworden ist noch nie ein Stück. Als die Produzenten ein Treffen ansetzen, steht plötzlich eine Frist im Raum. Innerhalb eines Tages muss der erste Song fertig sein. Die alten Schwierigkeiten helfen dabei wenig, die Angst vor dem Scheitern ebenso wenig, und die trinkfesten Freunde und nervigen Freundinnen schon gar nicht.
Entstehungsgeschichte
Christophe Offenstein inszenierte den Film, der 2015 herauskam. Vor der Kamera stehen Orelsan und Gringe, ergänzt von Seydou Doucouré und Claude Urbiztondo Llarch. Die vier genannten Namen bilden ein kleines Ensemble, das die Erzählung eng an das Duo im Zentrum bindet.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie setzt der Film ganz auf Milieu und Timing. Die Anlage ist denkbar knapp: eine Frist, zwei Figuren, eine Kleinstadt, aus der niemand herauskommt. Weil das Ziel so klein ist, ein einziger fertiger Song, entsteht die Komik aus dem Missverhältnis zwischen Aufwand und Ergebnis. Zugleich liegt darin eine ernste Schicht, denn hinter der Verschleppung steckt die Furcht davor, sich messbar zu machen. Dass die beiden Hauptdarsteller die Rap-Szene selbst verkörpern, verstärkt den Eindruck von Alltagsnähe. Die Sprache der Texte ist zugleich Gegenstand und Mittel: Was die beiden als Witz formulieren, ist der einzige Zugriff, den sie auf ihr Leben haben.
Einordnung & Wirkung
7,0 von 10 sind ein zustimmender Wert, gestützt auf eine Basis im dreistelligen Bereich, wie sie bei Filmen mit stark regional gefärbtem Humor die Regel ist. Elf Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für Komödien, die aus Stillstand Struktur gewinnen. Der zeitliche Abstand hat daran wenig geändert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Orelsan als Orel
- Gringe als Gringe
- Seydou Doucouré als Bouteille
- Claude Urbiztondo Llarch als Claude
- Paul Minthe als Hotel Manager
- Sophie de Fürst als Pauline
- Ablaye als Ablaye
- Skread als Skread
- Chloé Astor als Arielle
- Redouanne Harjane als Redouanne
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Verfügbarkeit
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