Circus der Vampire (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Young |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-04-30 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (134 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In dem Dorf Schtettel bringt eine Gruppe von Bewohnern den Grafen Mitterhouse um, nachdem dieser für eine Reihe grausamer Morde verantwortlich war. Mit seinen letzten Worten spricht der Graf einen Fluch über die Menschen aus, die an seiner Tötung beteiligt waren. Fünfzehn Jahre später, während das Dorf von der Pest gezeichnet ist, taucht ein reisender Zirkus auf, der „Circus of Nights“. Unter den Artisten befinden sich die Geliebte des toten Grafen sowie seine Kinder und Verwandten. Sie sind gekommen, um das Versprechen des Fluchs einzulösen, und die Kinder des Dorfes werden zu den eigentlichen Zielen einer Rache, die sich in den Vorstellungen des Zirkus anbahnt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1972 unter der Regie von Robert Young. In den Hauptrollen sind Adrienne Corri, Thorley Walters, Anthony Higgins und John Moulder-Brown zu sehen. Der Horrorfilm trägt eine Freigabe ab 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Rachefluch und Zirkusmilieu gibt der Geschichte eine ungewöhnliche Bühne für klassische Vampirmotive: Statt in Schlössern oder Gräbern spielt sich das Unheimliche hier in Manege und Zeltplane ab, mitten unter Kindern und Dorfgemeinschaft. Dass gerade die Jüngsten des Dorfes zu den Zielen der Rache werden, verschärft den Ton der Erzählung zusätzlich und macht die Bedrohung greifbarer als ein rein übernatürliches Schreckensbild. Die Pest, die über Schtettel liegt, dient als zusätzliche Klammer aus Verfall und Isolation, die das Dorf von Hilfe von außen abschneidet und den Auftritt der Zirkustruppe umso unausweichlicher wirken lässt. Die Konstellation aus Fluch, Zeitsprung und wiederkehrender Bedrohung folgt einem klassischen Aufbau des Genres, bei dem eine ferne Untat erst Jahre später ihre volle Wirkung entfaltet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst. Seit seiner Entstehung 1972 sind mehr als fünf Jahrzehnte vergangen, was ihn zeitlich klar in die frühen 1970er-Jahre des Horrorkinos einordnet. Innerhalb des Genres steht er für eine Variante, die Vampirmotive mit dörflicher Enge und einer wandernden Schaustellertruppe verknüpft, statt auf die üblichen Schauplätze zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Adrienne Corri als Gypsy Woman
- Thorley Walters als Burgermeister
- Anthony Higgins als Emil
- John Moulder-Brown als Anton Kersh
- Laurence Payne als Prof. Albert Mueller
- Richard Owens als Dr. Kersh
- Lynne Frederick als Dora Mueller
- Skip Martin als Michael
- Domini Blythe als Anna
- Robert Tayman als Count Mitterhaus
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Verfügbarkeit
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