Chucky's Baby (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Don Mancini |
|---|---|
| Genre | Horror, Komödie |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-11-12 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 24.829.644 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (1.800 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sechs Jahre nach den Ereignissen von „Bride of Chucky": Glen/Glenda, das Kind von Chucky und Tiffany, wird von einem britischen Bauchredner misshandelt. Als im Fernsehen eine Vorschau auf „Chucky Goes Psycho" läuft, flieht Glen/Glenda und erweckt die Eltern mit einem Voodoo-Amulett zum Leben.
Von da an geht es um den Konflikt zwischen der friedlichen Natur des Kindes und den gewalttätigen Neigungen der Eltern — und um die Aufspaltung des Kindes in zwei getrennte Seelen.
Entstehungsgeschichte
Don Mancini schrieb das Drehbuch und führte Regie; es war sein Debüt als Spielfilmregisseur. Anregung holte er sich beim Kultfilm „Glen or Glenda" (1953), und er wollte LGBT-Themen erkunden.
Brad Dourif spricht Chucky, Jennifer Tilly spielt sich selbst und spricht Tiffany, Billy Boyd spricht Glen/Glenda. Redman tritt als er selbst auf, Hannah Spearritt spielt die Joan, John Waters den Pete Peters.
Gedreht wurde fast vollständig in Rumänien in den Castel Studios, um Kosten zu sparen. Tony Gardner verantwortete sämtliche Animatronik- und Make-up-Effekte. Die Zahlen zum Budget schwanken zwischen 12 und 29 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Mancini orientierte sich an Horrorfilmen und an Filmemachern wie Brian De Palma und Dario Argento.
Auffällig ist, dass der Film das Filmgeschäft selbst zum Schauplatz macht: Jennifer Tilly spielt Jennifer Tilly, Redman spielt Redman, und die Ankündigung eines Films über Chucky treibt die Handlung an. Die Reihe kommentiert damit ihre eigene Fortsetzbarkeit.
Ungewöhnlich ist auch die Konfliktachse. Nicht der Mörder gegen die Welt, sondern ein Kind gegen seine Eltern — und zwar, weil es nicht töten will. Die Aufspaltung in zwei Seelen führt diesen Gedanken zu Ende: Die Frage nach der Identität des Kindes ist kein Nebenmotiv, sondern der Motor der Handlung.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit 24,8 Millionen Dollar ein, davon 17,1 Millionen in Nordamerika.
Rotten Tomatoes weist 36 Prozent aus (80 Bewertungen), Metacritic 46 von 100; beim Publikum kam der Film bei CinemaScore auf ein „C+". Roger Ebert gab zwei von vier Sternen und schrieb, „Seed of Chucky" seien eigentlich zwei Filme, einer davon miserabel, der andere komisch. Variety bemängelte die fehlende Spannung.
Später erfuhr der Film eine positive Neubewertung und gilt wegen seiner progressiven Themen als Kultfilm. Der Abstand zwischen Erstbesprechung und Neubewertung liegt vor allem an dem, was 2004 als Nebensache gelesen wurde: dem Umgang mit Geschlecht und Identität, den der Film in den Mittelpunkt seiner Handlung stellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Brad Dourif als Chucky (voice)
- Jennifer Tilly als Tiffany (voice) / Jennifer Tilly
- Billy Boyd als Glen / Glenda (voice)
- Redman als Redman
- Hannah Spearritt als Joan
- John Waters als Pete Peters
- Keith-Lee Castle als Psychs
- Steve West als Stan
- Tony Gardner als Tony Gardner
- Jason Flemyng als Santa
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