John Waters
Werdegang
John Samuel Waters Jr. wurde am 22. April 1946 geboren und ist ein US-amerikanischer Filmemacher, Autor, Schauspieler und Künstler. Bekannt wurde er in den frühen 1970er Jahren durch transgressive Kultfilme wie „Multiple Maniacs" (1970), „Pink Flamingos" (1972) und „Female Trouble" (1974). Er schrieb und inszenierte zudem die Komödie „Hairspray" (1988), die später als Broadway-Musical und 2007 als Musicalfilm adaptiert wurde. Weitere Regie- und Drehbucharbeiten umfassen „Desperate Living" (1977), „Polyester" (1981), „Cry-Baby" (1990), „Serial Mom" (1994), „Pecker" (1998) und „Cecil B. Demented" (2000). Seine Filme verbinden Elemente postmoderner Komödie mit Surrealismus. Als Schauspieler trat er unter anderem in „Sweet and Lowdown" (1999), „Bis dass der Tod uns scheidet" (2007), „Mangus!" (2011), „Excision" (2012), „Suburban Gothic" (2014) sowie in „Seed of Chucky" (2004) und der dritten Staffel von „Chucky" (2024) auf. Häufig arbeitete er mit dem Schauspieler und Drag Queen Divine sowie seiner Stammbesetzung, den Dreamlanders, zusammen. Daneben ist er als bildender Künstler tätig und tourt mit seiner One-Man-Show „This Filthy World".
Filmografie bei uns
Bei uns ist John Waters mit zwei Titeln als Schauspieler vertreten, beide Spielfilme. Die Titel „Der Fall des Lieutnant Morant" (1980) und „2:22 - Zeit für die Liebe" (2017) decken einen Zeitraum von 37 Jahren ab, vom 34. bis zum 71. Lebensjahr. Die zugeordneten Genres reichen von Drama über Historie, Kriegsfilm, Science Fiction, Mystery und Thriller bis zum Liebesfilm, was auf eine breite thematische Spannweite der beiden Auftritte hindeutet.
Einordnung
Die beiden bei uns geführten Titel erhalten Bewertungen von 7,1 und 6,0, im Schnitt also 6,5 von 10. Der ältere Titel schneidet dabei deutlich besser ab als der jüngere. Angesichts der geringen Titelzahl lässt sich aus diesen Werten kein Trend ableiten, sie spiegeln lediglich die Einschätzung zu zwei einzelnen Werken über einen Zeitraum von knapp vier Jahrzehnten wider.