Chouchou (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Merzak Allouache |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-03-19 |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (475 Stimmen) |
Worum es geht
Chouchou, ein junger Mann aus dem Maghreb, kommt ohne Papiere nach Paris. Er hat nur ein Ziel: seinen Neffen wiederzufinden. Aufgenommen wird er von Père Léon und Frère Jean, die eine Gemeinde in der Pariser Vorstadt betreuen. Über sie findet Chouchou eine Anstellung: Er soll die Praxis der Psychoanalytikerin Nicole Milovavitch in Ordnung halten und ihre Klienten empfangen.
Bald führt ihn die Suche nach Clichy. Dort tritt der Neffe als Vanessa auf, Sängerin romantischer Lieder im Cabaret L’Apocalypse. Chouchou trifft dort seine Freunde wieder und beschließt, sich in seinen freien Stunden ebenfalls als Frau zu kleiden. Als Kellnerin der Nacht begegnet er Stanislas, einem Stammgast um die vierzig, und es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch ein Patient der Analytikerin, Inspektor Grégoire, bekommt Wind von Chouchous heimlicher Ankunft in Paris und von seinem Doppelleben.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie stammt aus dem Jahr 2003, die Regie lag bei Merzak Allouache. Gad Elmaleh, Alain Chabat, Claude Brasseur und Roschdy Zem gehören zur Besetzung.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie, und die Anlage hält mehrere komische Ebenen bereit. Da ist der Neuankömmling ohne Aufenthaltsstatus, der in einer Kirchengemeinde landet und in einer psychoanalytischen Praxis arbeitet; da ist die Suche nach einem Neffen, der als Vanessa auf der Bühne steht; und da ist die Entscheidung der Hauptfigur, es ihm gleichzutun. Die Verkleidung wird zum Motor der Handlung, weil sie einerseits eine Liebesgeschichte ermöglicht und andererseits die Bedrohung durch den Inspektor verschärft. Zwei Welten, Gemeinde und Cabaret, Praxis und Nachtleben, werden gegeneinander gestellt, und die Hauptfigur bewegt sich zwischen ihnen hin und her.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 5,3 von 10, gebildet aus einigen hundert Stimmen, und fällt damit eher unterdurchschnittlich aus. Der Film liegt 23 Jahre zurück. Innerhalb der Komödien nimmt er eine spezifische Position ein: Migration, Geschlechterrollen und Nachtleben in einem Stoff, der diese Themen leicht behandelt und die Liebesgeschichte in den Vordergrund stellt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Gad Elmaleh als Choukri, alias Chouchou
- Alain Chabat als Stanislas de la Tour-Maubourg
- Claude Brasseur als Père Léon
- Roschdy Zem als Frère Jean
- Catherine Frot als Le docteur Nicole Milovavovich
- Julien Courbey als Yekea
- Fawzi B. Saichi als Le voiturier du salon de thé
- Arié Elmaleh als Vanessa
- Yacine Mesbah als Djamila
- Micheline Presle als La mère de Stanislas
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