Charlie und die Schokoladenfabrik (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mel Stuart |
|---|---|
| Genre | Familie, Fantasy, Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-06-29 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.361.799 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (4.078 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Charlie stammt aus einer armen Familie. Er arbeitet, um zum Auskommen der Seinen beizutragen, muss jeden Penny zusammenhalten und kann sich die Süßigkeiten nicht leisten, für die Kinder seines Alters schwärmen. Um doch an sie heranzukommen, nimmt er an einem Wettbewerb teil, den der beunruhigende Willy Wonka ausgeschrieben hat, dem die Schokoladenfabrik der Stadt gehört. Wonka hat fünf goldene Tickets in den Tafeln seiner Herstellung versteckt. Wer eines davon findet, gewinnt Süßigkeiten für ein ganzes Leben. Für ein Kind, das sich nicht einmal eine einzelne Tafel leisten kann, ist das ein Versprechen von kaum fassbarer Größe, und der Weg dorthin führt allein über den Zufall.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1971 unter der Regie von Mel Stuart. Zur Besetzung gehören Peter Ostrum, Gene Wilder, Jack Albertson und Roy Kinnear. Die Altersfreigabe liegt bei 0 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Familienfilm, Fantasy und Komödie mit dem Motiv Weihnachten. Diese Zuordnung passt zu einer Geschichte, die aus einer sehr konkreten Not heraus beginnt und in etwas Wunderbares übergeht. Der Ausgangspunkt ist nüchtern: ein Kind, das arbeitet und rechnet. Das Ziel ist ein Versprechen, das keine Grenze kennt. Bemerkenswert ist, wie der Wettbewerb aufgebaut ist. Er verteilt keine Preise nach Leistung, sondern nach Zufall, und macht damit ein armes Kind und ein wohlhabendes formal gleich. Zugleich ist der Ausrichter selbst zwiespältig angelegt, ein beunruhigender Fabrikbesitzer. Wer das Ticket findet, gewinnt also nicht nur, sondern begibt sich auch in die Hand einer Figur, die man nicht einschätzen kann.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 7,5 von 10, ermittelt aus mehreren tausend Stimmen, und damit deutlich im zustimmenden Bereich. Fünfundfünfzig Jahre liegen zwischen dem Erscheinen und heute, sodass dieses Urteil von einem Publikum stammt, das den Film über mehrere Generationen hinweg gesehen hat. Als Familienstoff mit Fantasy-Anteil markiert er eine Form, die kindliche Armut und märchenhafte Erfüllung unmittelbar nebeneinanderstellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Ostrum als Charlie
- Gene Wilder als Willy Wonka
- Jack Albertson als Grandpa Joe
- Roy Kinnear als Mr. Salt
- Julie Dawn Cole als Veruca Salt
- Leonard Stone als Mr. Beauregarde
- Denise Nickerson als Violet Beauregarde
- Nora Denney als Mrs. Teevee
- Paris Themmen als Mike Teevee
- Ursula Reit als Mrs. Gloop
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