Chamboultout (2019)
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| Regie | Eric Lavaine |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-04-03 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (311 Stimmen) |
Worum es geht
Beatrice feiert im Kreis ihrer Familie das Erscheinen ihres Buches. Darin erzählt sie vom Unfall ihres Mannes Frederic, der seither blind ist und zudem jeden Filter verloren hat. Er ist so witzig und charmant wie eh und je, sagt aber ungebremst, was ihm durch den Kopf geht, und ist damit völlig unberechenbar.
Eigentlich soll das Buch eine Hymne an das Leben sein. Doch obwohl Beatrice die Namen geändert hat, macht sich jeder aus dem Freundeskreis sofort auf die Suche nach der Figur, hinter der er sich selbst vermutet. Aus dem fröhlichen Anlass wird ein Anlass für Streit: Heimliche Eifersüchteleien erwachen, und Freunde wie Verwandte geraten aneinander. Wie die Runde aus diesem Durcheinander wieder herausfindet, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Eric Lavaine drehte die Komödie, die 2019 erschien. Alexandra Lamy, José Garcia, Michaël Youn und Anne Marivin bilden die Besetzung, eine Konstellation, die sich gut mit einer Geschichte über ein Ehepaar und seinen Freundeskreis verträgt. Die Vierzahl der Hauptnamen deutet ein Ensemble an, in dem nicht eine Figur allein trägt, sondern das Zusammenspiel der Gruppe.
Hinter den Kulissen
Der Film bleibt ganz bei der Komödie, greift aber Themen auf, die auch ein Drama tragen könnten: ein folgenschwerer Unfall, eine Behinderung, die das Leben eines Paares umkrempelt. Die Anlage verschiebt den Schwerpunkt jedoch deutlich. Nicht das Unglück steht im Vordergrund, sondern die Frage, wie ein Mensch ohne Hemmungen die Höflichkeitsregeln seiner Umgebung durcheinanderbringt.
Hinzu kommt ein zweiter Motor: das Buch selbst. Eine Erzählung über reale Menschen, nur notdürftig verschlüsselt, ist ein klassischer Auslöser für Missverständnisse und verletzte Eitelkeiten. Die Handlung spielt damit in einem geschlossenen Kreis, in dem jede Bemerkung doppelt wirkt, weil alle einander kennen und niemand gern wiedererkannt werden möchte.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,1 von 10 und damit im soliden Mittelfeld. Getragen wird sie von erst wenigen hundert Stimmen, was eher auf einen überschaubaren Kreis von Zuschauern schließen lässt als auf ein breites Publikum.
Seit dem Erscheinen sind 7 Jahre vergangen. Im Genre zählt der Film zu den Ensemble-Komödien, die aus einem Familienfest oder einer Feier heraus die Spannungen innerhalb einer Gruppe freilegen und aus dem Zusammenprall von Offenheit und Rücksichtnahme ihren Witz beziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alexandra Lamy als Béatrice Mazuret
- José Garcia als Frédéric Mazuret
- Michaël Youn als Fabrice
- Anne Marivin als Nadia
- Medi Sadoun als JP
- Michel Vuillermoz als Arnaud Lubert
- Nuno Lopes als Bernard
- Guillaume Briat als Hugues
- Anne Girouard als Odile
- Olivia Côte als Emmanuelle
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Verfügbarkeit
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