Caramuru: A invenção do Brasil (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Guel Arraes |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm, Historie |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-11-09 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (122 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein portugiesischer Kartenzeichner namens Diogo Álvares strandet an der brasilianischen Küste, nachdem seine Karavelle gesunken ist. Der Indianerhäuptling Itaparica und dessen zwei Töchter Paraguaçu und Moema retten ihn und geben ihm den Namen Caramuru. Aus der Rettung entwickelt sich eine ungewöhnliche Konstellation: Der Fremde und die beiden Schwestern finden zueinander, ein Arrangement, das sich fernab europäischer Vorstellungen von Liebe und Treue bewegt. Doch als sich für Caramuru die Möglichkeit bietet, nach Portugal zurückzukehren, wird deutlich, dass dieses Gleichgewicht nicht von Dauer sein kann.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2001 und wurde von Guel Arraes inszeniert. In den Hauptrollen sind Selton Mello, Camila Pitanga, Luís Melo und Tonico Pereira zu sehen. Es handelt sich um eine Kinoproduktion, die Komödie, Liebesgeschichte und historischen Stoff miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Schon die Genrekombination verrät die Anlage des Films: Ein historischer Stoff über die frühe Begegnung zwischen einem Europäer und indigener Bevölkerung wird nicht als Drama, sondern als Komödie mit deutlichem romantischem Einschlag erzählt. Die Dreieckskonstellation zwischen Caramuru und den beiden Schwestern bildet dabei den erzählerischen Kern, über den die eigentliche Geschichte – die Begegnung zweier Welten – verhandelt wird. Dass die Handlung als „glückliches“ Dreiecksverhältnis beschrieben wird, deutet auf einen Ton hin, der historische Stoffe eher spielerisch als schwer nimmt. Der Konflikt entsteht erst durch die Aussicht auf Rückkehr nach Portugal, wodurch das lockere Arrangement in eine Entscheidungssituation gezwungen wird, die mit den Ausgangsbedingungen unvereinbar erscheint.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite oder gefestigte Rezeption ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2001 sind inzwischen mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel innerhalb historischer Liebeskomödien zu einem eher älteren Vertreter seines Genres macht. Innerhalb der Kombination aus Komödie, Historie und Liebesfilm bleibt er ein Beispiel dafür, wie sich koloniale Begegnungsgeschichten auch in leichterer, unterhaltender Form erzählen lassen.
Bilder


Besetzung & Stab
- Selton Mello als Diogo Álvares, Caramuru
- Camila Pitanga als Paraguaçu
- Luís Melo als Vasco de Athayde
- Tonico Pereira als Itaparica
- Deborah Secco als Moema
- Débora Bloch als Isabelle
- Pedro Paulo Rangel als Dom Jayme
- Diogo Vilela als Heitor
- Marco Nanini als Narrator
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Verfügbarkeit
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