Captain America: The First Avenger (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joe Johnston |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Science Fiction |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-07-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 140.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 370.569.774 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (23.256 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Steve Rogers will 1942 unbedingt in den Krieg und wird fünfmal ausgemustert: zu klein, zu schmal, zu krank. Ausgerechnet diese Vorgeschichte qualifiziert ihn für ein Experiment, denn der Wissenschaftler Abraham Erskine sucht keinen starken Mann, sondern einen, der weiß, was Schwäche bedeutet.
Nach der Prozedur wird Rogers zunächst nicht an die Front geschickt, sondern als Werbefigur für Kriegsanleihen durch Varietés getourt. Erst als sein Freund Bucky Barnes in Gefangenschaft gerät, handelt er eigenmächtig. Der Gegner ist Johann Schmidt, der dasselbe Serum vor ihm erhalten hat und daran zeigt, was es mit jemandem macht, der ohnehin nach Macht strebt.
Entstehungsgeschichte
Marvel besetzte die Regie mit Joe Johnston, der zuvor "Rocketeer" gedreht hatte — einen Abenteuerfilm im Stil der 1930er. Diese Erfahrung mit Zeitkolorit war das ausschlaggebende Argument: Der Film sollte konsequent in den 1940ern spielen und aussehen wie ein Kriegsabenteuer, nicht wie eine Rückblende.
Chris Evans lehnte die Rolle mehrfach ab. Er hatte bereits in "Fantastic Four" einen Marvel-Helden gespielt und schreckte vor der Bindung über mehrere Filme zurück; erst nach längerem Zureden — unter anderem durch Robert Downey Jr. — sagte er zu. Der Titel wurde in einigen Ländern verkürzt oder verändert, weil das Studio Vorbehalte gegen den nationalen Bezug im Namen fürchtete.
Hinter den Kulissen
Die auffälligste technische Aufgabe war der schmale Steve Rogers der ersten halbe Stunde. Statt Evans' Kopf auf einen anderen Körper zu setzen, arbeitete das Team überwiegend umgekehrt: Evans wurde digital verkleinert und ausgezehrt, ergänzt um Aufnahmen mit einem Körperdouble, auf das sein Gesicht übertragen wurde. Der Aufwand war so hoch, dass diese Szenen zu den teuersten des Films zählten.
Gedreht wurde überwiegend in England, unter anderem in Manchester und Liverpool, deren erhaltene Bausubstanz für das New York und London der 1940er einstand. Die Ausstattung setzte auf reale Fahrzeuge und Bauten; digitale Erweiterungen kamen vor allem für die Hydra-Anlagen zum Einsatz.
Einordnung & Wirkung
Mit rund 370 Millionen Dollar blieb der Film hinter den anderen Einzelfilmen der ersten Marvel-Phase zurück und gilt kommerziell als deren schwächster. Die Kritik war freundlich, hob vor allem die Ausstattung hervor und bemängelte einen gehetzten letzten Akt.
Seine Bedeutung wuchs rückwirkend. Der Film etabliert die Figur, die im Verlauf des Filmuniversums zur moralischen Instanz wird, und legt mit Bucky Barnes und Peggy Carter zwei Beziehungen an, aus denen die beiden folgenden Captain-America-Filme ihre Konflikte ziehen. "The Return of the First Avenger" gilt vielen als bester Film des Studios — ohne die Vorgeschichte von 1942 hätte er seine Wirkung nicht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris Evans als Captain America / Steve Rogers
- Hayley Atwell als Peggy Carter
- Sebastian Stan als James Buchanan 'Bucky' Barnes
- Tommy Lee Jones als Colonel Chester Phillips
- Hugo Weaving als Johann Schmidt / Red Skull
- Dominic Cooper als Howard Stark
- Richard Armitage als Heinz Kruger
- Stanley Tucci als Dr. Abraham Erskine
- Samuel L. Jackson als Nick Fury
- Toby Jones als Dr. Arnim Zola
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Verfügbarkeit
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