Branded to Kill (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Seijun Suzuki |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Action |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-06-15 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (262 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hanada ist Auftragskiller, und in seiner Branche gilt er als Nummer drei der Besten. Sein Alltag besteht aus präzise ausgeführten Morden, daneben liebt er seine Frau und den Geruch von kochendem Reis. Dieses geordnete Leben gerät aus den Fugen, als die undurchsichtige Misako auftaucht und ihm einen Auftrag vermittelt, der zum Wendepunkt wird: Der Anschlag misslingt, das Opfer überlebt. Von diesem Moment an ist Hanada nicht mehr Jäger, sondern Gejagter. Sein eigenes Syndikat setzt ihm nach, seine Frau wendet sich gegen ihn, und schließlich fordert ihn die Killer-Nummer eins zu einem Duell heraus, dessen Ausgang offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
„Branded to Kill“ entstand 1967 unter der Regie von Seijun Suzuki. In den Hauptrollen sind Joe Shishido als Hanada sowie Nanbara Kōji, Isao Tamagawa und Annu Mari zu sehen. Der Film ist als Spielfilm angelegt und ordnet sich den Genres Thriller, Krimi und Action zu.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Thriller, Krimi und Action zeigt sich hier weniger als reine Genremischung denn als Grundlage für eine Geschichte, die das Milieu der Auftragsmörder von innen beleuchtet: eine Welt mit eigener Hierarchie, in der ein Rang wie „Nummer drei“ über Status und Selbstverständnis entscheidet. Dass ausgerechnet ein Fehlschlag die Handlung in Gang setzt, verschiebt die Erzählung von der kühl kalkulierten Auftragsarbeit hin zu Verfolgung, Misstrauen und persönlichem Verrat. Die Besetzung mit Joe Shishido in der zentralen Rolle und Annu Mari als weiblicher Gegenpart verweist auf eine Konstellation, in der private Bindungen und berufliche Loyalitäten gegeneinander ausgespielt werden. Der offene Ausgang des finalen Duells unterstreicht, dass es hier weniger um einen klaren Sieg als um die Zuspitzung eines Systems geht, das keine Fehler verzeiht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht übermäßig breit abgestützten Bereich. Seit seiner Entstehung 1967 liegen inzwischen weit über fünfzig Jahre, was ihn innerhalb des Kriminalfilms zu einem Werk macht, das aus einer deutlich anderen Produktionszeit stammt als aktuelle Genrebeiträge. Innerhalb der Kombination aus Thriller, Krimi und Action markiert er eine Spielart, die den Auftragsmord nicht als reines Actionmotiv, sondern als Ausgangspunkt für Verrat und Verfolgung nutzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joe Shishido als Gorô Hanada
- Kōji Nanbara als No. 1
- Isao Tamagawa als Michihiko Yabuhara
- Annu Mari als Misako Nakajô
- Mariko Ogawa als Mami Hanada
- Hiroshi Minami als Gihei Kasuga
- Hiroshi Chō als Bartender
- Atsushi Yamatoya als No. 4 Killer Ko
- Takashi Nomura
- Tokuhei Miyahara
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Verfügbarkeit
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