Brancaleone auf Kreuzzug ins Heilige Land (1970)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mario Monicelli |
|---|---|
| Genre | Komödie, Abenteuer |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1970-12-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (166 Stimmen) |
Worum es geht
Brancaleone ist wieder unterwegs, diesmal mit einer Truppe zerlumpter Gefolgsleute auf dem Weg ins Heilige Land, um das Heilige Grab zu erobern. Kaum aufgebrochen, gerät die kleine Schar, treu ergeben dem Papst Gregor, in einen Hinterhalt der Soldaten des Gegenpapstes Clemens. Nur vier seiner Männer und er selbst überleben das Gemetzel. Weil er nicht in der Schlacht gefallen ist, empfindet Brancaleone das als Schande und ruft geradezu nach dem Tod, der ihm daraufhin leibhaftig erscheint. Erschrocken über diese Begegnung erbittet er Aufschub, um zuvor noch eine große, ruhmreiche Tat zu vollbringen. Der Tod gewährt ihm diese Frist, und so zieht Brancaleone mit seinen vier verbliebenen Getreuen weiter gen Jerusalem, einer neuen Kette von Abenteuern entgegen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1970 unter der Regie von Mario Monicelli. In den Hauptrollen sind Vittorio Gassman, Adolfo Celi, Sandro Dori und Beba Lončar zu sehen. Freigegeben ist die Komödie ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Abenteuer prägt die gesamte Anlage der Geschichte: Eine an sich hehre Aufgabe, die Wallfahrt zum Heiligen Grab, wird von einer Truppe aus Versagern und Habenichtsen angegangen, was schon im Ansatz für komisches Potenzial sorgt. Dass ausgerechnet der Tod selbst als handelnde Figur auftritt und mit Brancaleone verhandelt, verschiebt die Geschichte zusätzlich ins Fabelhafte und Groteske. Die Episodenstruktur – Aufbruch, Katastrophe, neuer Aufbruch – erlaubt es, die Reise als Kette einzelner Stationen statt als geradlinige Heldenfahrt zu erzählen, was zum bewusst unheroischen Grundton passt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt der Film zu den solide bewerteten, aber nicht breit diskutierten Titeln seines Genres. Mehr als fünfzig Jahre nach seiner Entstehung richtet sich sein Reiz vor allem an ein Publikum, das komödiantische Historienabenteuer mit einem Hang zum Absurden schätzt. Innerhalb der Kombination aus Komödie und Abenteuer nimmt er mit seiner Kreuzzugskulisse und der Personifizierung des Todes eine eigenwillige Position ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vittorio Gassman als Brancaleone Da Norcia
- Adolfo Celi als Re Boemondo
- Sandro Dori als Rozzone
- Beba Lončar als principessa Berta d'Avignone
- Gigi Proietti als Pattume; Colombino; la Morte
- Gianrico Tedeschi als Pantaleo
- Paolo Villaggio als Thorz
- Lino Toffolo als Panigotto da Vinegia
- Stefania Sandrelli als Tiburzia da Pellocce
- Gianluigi Crescenzi als Taccone
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Verfügbarkeit
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