Bram Stokers Dracula (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Francis Ford Coppola |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Horror |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-11-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 215.862.692 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (5.927 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der junge Anwalt Jonathan Harker reist nach Transsilvanien, um für einen Grafen Immobilien in London zu vermitteln. Er kommt nicht wieder — der Graf hält ihn fest und reist selbst nach England, weil er auf einem Bild Harkers Verlobte Mina gesehen hat und in ihr seine vor Jahrhunderten gestorbene Frau erkennt.
In London beginnt eine Reihe von Todesfällen, die Professor Van Helsing als Werk eines Untoten deutet. Anders als in den meisten Verfilmungen ist Dracula hier nicht nur Bedrohung, sondern eine Figur mit einem Motiv: Er sucht keine Opfer, sondern jemanden wieder.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Bram Stokers Roman von 1897. Francis Ford Coppola drehte den Film ganz in Studios, um die Kosten im Griff zu behalten; die Aufnahmen liefen von Oktober 1991 bis Januar 1992, die Kamera führte Michael Ballhaus.
Das Budget lag bei 40 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die auffälligste Entscheidung betrifft die Effekte. Coppola lehnte Computergrafik ab und ließ ausschließlich mit Verfahren arbeiten, die es schon im frühen Kino gab: Rückprojektion, Mehrfachbelichtung, Masken, Größenverzerrungen — alles direkt in der Kamera, ohne nachträgliche Zusammensetzung. Geleitet wurde diese Arbeit von seinem Sohn Roman Coppola.
Kostümbildnerin Eiko Ishioka entwarf für Dracula einen Auftritt, der ihn vom schwarzen Umhang und Abendanzug aus Bela Lugosis Fassung von 1931 löst. Die Kostüme sind in diesem Film ein Hauptmittel der Erzählung, nicht Beiwerk.
Gary Oldman als Dracula wurde einhellig gelobt. Keanu Reeves als Harker erntete dagegen scharfe Kritik, vor allem für seinen englischen Akzent; Coppola hielt ihm zugute, er habe sich sehr bemüht, was gerade dadurch steif gewirkt habe.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film 215,9 Millionen Dollar ein.
Bei der Oscar-Verleihung 1993 gewann er drei Auszeichnungen: für Kostüme, Tonschnitt und Maske. Er gilt bis heute als die opulenteste Verfilmung des Stoffs — und als Beleg dafür, dass handgemachte Effekte länger halten als der jeweils neueste Stand der Technik.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gary Oldman als Dracula
- Winona Ryder als Mina Murray / Elisabeta
- Anthony Hopkins als Professor Abraham Van Helsing
- Keanu Reeves als Jonathan Harker
- Sadie Frost als Lucy Westenra
- Cary Elwes als Lord Arthur Holmwood
- Richard E. Grant als Dr. Jack Seward
- Billy Campbell als Quincey P. Morris
- Tom Waits als R.M. Renfield
- Monica Bellucci als Dracula's Bride
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Verfügbarkeit
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