Boy Meets Girl (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Leos Carax |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-11-21 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (129 Stimmen) |
Worum es geht
Nachts in Paris: Ein junger Mann, der vom Filmemachen träumt, versucht mit dem Ende seiner Beziehung zurechtzukommen, nachdem seine Freundin ihn für seinen besten Freund verlassen hat. Ein Versuch, den Freund zur Rede zu stellen, scheitert, und er zieht ziellos durch die Straßen der Stadt. Dort begegnet er einer jungen Frau, die selbst gerade verlassen wurde. Auf einer Party kreuzen sich ihre Wege erneut, zwei versehrte Menschen, die in dieser Nacht aneinandergeraten.
Entstehungsgeschichte
"Boy Meets Girl" entstand 1984 unter der Regie von Leos Carax. In den Hauptrollen sind Denis Lavant und Mireille Perrier zu sehen, an ihrer Seite Carroll Brooks und Maïté Nahyr. Der Film ist als Spielfilm angelegt und ordnet sich als Drama mit Liebesgeschichte ein.
Hinter den Kulissen
Schon die Kombination aus Drama und Liebesfilm deutet darauf hin, dass es hier weniger um eine klassische Romanze geht als um seelische Zustände: Verlassenwerden, Einsamkeit, das ziellose Umherstreifen durch eine nächtliche Stadt. Die Anlage der Geschichte, zwei fremde Menschen, die durch ähnliche Verletzungen zueinander finden, setzt auf Parallelführung statt auf eine gerade erzählte Liebesgeschichte. Dass die Handlung fast ausschließlich in der Nacht spielt und über Zufallsbegegnungen, eine Straße, eine Party, voranschreitet, verstärkt den Eindruck eines Films, der Stimmungen und Zustände abbildet statt eine stringente Handlung durchzuerzählen. Die schmale Besetzung aus wenigen Namen legt nahe, dass der Fokus stark auf den beiden zentralen Figuren liegt, während das Umfeld eher Kulisse für ihre innere Verfassung bleibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit seiner Entstehung 1984 sind mittlerweile über vier Jahrzehnte vergangen, was ihn zeitlich klar von aktuellen Liebesfilmen abhebt. Innerhalb des Genres steht er für eine Spielart, die Herzschmerz und nächtliches Umherirren nicht als Nebenmotiv, sondern als eigentlichen Erzählkern begreift, was ihn von handlungsgetriebeneren Vertretern des Liebesfilms unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Denis Lavant als Alex
- Mireille Perrier als Mireille
- Carroll Brooks als Helen
- Maïté Nahyr als Maite
- Elie Poicard
- Christian Cloarec als Thomas
- Lorraine Berger als Pimpernelle
- Marc Desclozeaux als Henri Bestouches
- Anna Baldaccini als Florence
- Evelyne Schmitt als Student
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Verfügbarkeit
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