Bowfingers große Nummer (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Frank Oz |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-08-12 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 55.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 98.625.775 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (974 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Action-Star Kit Ramsey steigt zum Hauptdarsteller eines Films auf, von dem er nichts ahnt. Verantwortlich dafür sind der notorisch bankrotte Filmemacher Bowfinger und sein unbegabter Drehbuchautor Afrim, die sich in den Kopf gesetzt haben, die Welt mit einem Werk über regentropfenförmige Aliens zu beglücken. Finanziert wird das Unterfangen allerdings nur, wenn es gelingt, Kit dafür zu gewinnen. Also machen sich die tapferen Glücksritter mit versteckter Kamera auf zur Hollywoodstar-Jagd und filmen ihren Hauptdarsteller heimlich, während er ahnungslos durch sein Leben geht.
Entstehungsgeschichte
Frank Oz übernahm die Regie dieser Komödie, die 1999 herauskam und im Original „Bowfinger“ heißt. Steve Martin und Eddie Murphy tragen die beiden Hauptrollen, ergänzt werden sie von Heather Graham und Christine Baranski. Mit einer Freigabe ab 6 Jahren bleibt der Film im breit zugänglichen Bereich.
Hinter den Kulissen
Der Film ist reine Komödie, und die Anlage der Geschichte zeigt, welche Art von Komik gemeint ist: Sie entsteht aus einer Grundlüge, die aufrechterhalten werden muss. Jede Szene, die Bowfinger dreht, hat dem ahnungslosen Star als Wirklichkeit zu erscheinen, und jeder Beteiligte muss mitspielen. Eine solche Konstruktion setzt sich mit jedem gelungenen Schritt selbst stärker unter Druck. Zugleich richtet sich der Blick auf das Filmemachen selbst, auf Geldnot, Größenwahn und Improvisation als Arbeitsgrundlage. Auch die Besetzungslage spricht dafür: Zwei Hauptrollen von gleichem Gewicht stehen einander gegenüber, der Filmemacher und sein unfreiwilliger Star, und die Komik entsteht im Abstand zwischen dem, was der eine plant, und dem, was der andere erlebt.
Einordnung & Wirkung
6,2 von 10 aus einigen hundert abgegebenen Stimmen ergibt einen mittleren Wert: gesehen und beurteilt, aber ohne ausgeprägte Begeisterung. 27 Jahre nach dem Erscheinen trägt vor allem die Grundidee weiter, weil sie kein Zeitkolorit benötigt — jemand wird gefilmt, ohne davon zu wissen. Innerhalb der Komödie gehört der Film zu der Spielart, die ihr Personal nicht vorführt, sondern seinem Ehrgeiz beim Scheitern zusieht und daraus die Pointen bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Steve Martin als Bobby Bowfinger
- Eddie Murphy als Kit Ramsey / Jeffernson 'Jiff' Ramsey
- Heather Graham als Daisy
- Christine Baranski als Carol
- Jamie Kennedy als Dave
- Barry Newman als Hal, Kit's Agent
- Adam Alexi-Malle als Afrim
- Kohl Sudduth als Slater
- Terence Stamp als Terry Stricter
- Robert Downey Jr. als Jerry Renfro
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