Boogie Woogie - Sex, Lügen, Geld und Kunst (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Duncan Ward |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-04-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 48.411 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (108 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum steht ein Gemälde: "Boogie Woogie" von Mondrian, das der Galerist Art Spindle dem alten deutschen Industriellen Rhinegold abkaufen will. Doch er ist nicht der Einzige, der ein Auge auf das Werk geworfen hat – auch der Sammler Maclestone bemüht sich darum, und Rhinegolds Berater wissen die entstehende Konkurrenz geschickt für sich zu nutzen. Während im Hintergrund um Preis und Besitz verhandelt wird, verfolgt Spindles junge Assistentin ihre eigene Agenda und geht dafür durchaus auch Bündnisse mit der gegnerischen Seite ein. Parallel dazu sucht Maclestones vernachlässigte Ehefrau ihr Glück im Umfeld aufstrebender junger Künstler. So entfaltet sich um ein einziges Bild ein Geflecht aus Interessen, Begierden und Verstrickungen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2010 unter der Regie von Duncan Ward. Zur Besetzung zählen Gillian Anderson, Alan Cumming, Heather Graham und Danny Huston. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zu einem Stoff, der die Kunstwelt als Bühne für menschliche Schwächen nutzt: Gier, Eitelkeit und Begehren treffen aufeinander, verpackt in die Verhandlung um ein einzelnes Gemälde. Die Figurenkonstellation – ein Galerist, ein Industrieller, ein konkurrierender Sammler, eine ehrgeizige Assistentin und eine unzufriedene Ehefrau – legt ein Ensemblestück an, in dem mehrere Handlungsstränge parallel laufen und sich gegenseitig kommentieren. Dass Allianzen wechseln und persönliche Interessen die eigentliche Transaktion überlagern, deutet auf eine satirische Sicht auf den Kunstbetrieb hin, in dem der Wert eines Werks weniger zählt als das, was Menschen daraus für sich machen wollen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,1 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2010 sind inzwischen mehr als 15 Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen Einschätzung offenbar viel geändert hat. Innerhalb der Tragikomödien um Kunst und Geld reiht sich der Titel als ein Werk ein, das mit prominent besetztem Ensemble arbeitet, beim Publikum aber bislang keine breitere Resonanz gefunden hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gillian Anderson als Jean Maclestone
- Alan Cumming als Dewey Dalamanatousis
- Heather Graham als Beth Freemantle
- Danny Huston als Art Spindle
- Jack Huston als Jo Richards
- Christopher Lee als Mr. Alfred Rhinegold
- Joanna Lumley als Mrs. Alfreda Rhinegold
- Simon McBurney als Robert Freign
- Meredith Ostrom als Joany
- Charlotte Rampling als Emille
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Verfügbarkeit
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