Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter (2025)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Enya Baroux |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2025-03-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (122 Stimmen) |
Worum es geht
Marie ist 80 Jahre alt und todkrank, ihr Krebs befindet sich im Endstadium. Statt sich dem Verlauf der Krankheit zu ergeben, fasst sie einen eigenen Plan für ihr Lebensende und macht sich auf eine Reise. Damit ihre Familie überhaupt mitkommt, erfindet sie eine Notlüge: eine angebliche Erbschaft in der Schweiz. So lockt sie ihren chaotischen Sohn Bruno, ihre Enkelin Anna und den Pfleger Rudy, den sie erst kürzlich kennengelernt hat, in ein altes Wohnmobil. Je näher die Gruppe der Schweiz kommt, desto größer wird der Druck auf Marie, die Wahrheit über den eigentlichen Sinn der Fahrt preiszugeben – und desto ungewisser, wie ihre ohnehin zerstrittene Familie darauf reagieren wird.
Entstehungsgeschichte
"Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter" (Originaltitel "Bon Voyage, Marie") ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2025 unter der Regie von Enya Baroux. In den Hauptrollen sind Hélène Vincent, Pierre Lottin, David Ayala und Juliette Gasquet zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zu einem Stoff, der ein todernstes Thema – die selbstbestimmte Entscheidung über das eigene Lebensende – mit den Mitteln einer Roadtrip-Geschichte erzählt. Die Notlüge über die Erbschaft schafft eine komödiantische Rahmenhandlung, unter der die eigentliche, schwerwiegende Absicht Maries verborgen bleibt. Die Konstellation aus zerstrittener Familie und einem erst kürzlich hinzugekommenen Pfleger bringt Figuren zusammen, die sich in beengter Fahrzeugumgebung neu zueinander verhalten müssen. Dass die Wahrheit erst mit Annäherung an das Ziel Schweiz ans Licht kommen soll, gibt der Reise eine doppelte Bedeutung als geografischer und emotionaler Zielpunkt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich bislang ein positives, aber noch nicht breit abgesichertes Bild ab. Als Film aus dem Jahr 2025 steht er ohne zeitlichen Abstand zur Gegenwart und lässt sich noch nicht in eine längerfristige Einordnung stellen. Innerhalb der Tragikomödien, die sich mit Krankheit, Sterben und Familie befassen, positioniert sich der Titel durch die Roadtrip-Struktur und die List der Hauptfigur als Variante, die schwere Themen über eine leichtere Erzählform zugänglich macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hélène Vincent als Marie
- Pierre Lottin als Rudy
- David Ayala als Bruno
- Juliette Gasquet als Anna
- Enya Baroux als L'influenceuse
- Gabin Visona als Diego
- Henock Cortes als Yago
- Brigitte Aubry als Simone
- Fannie Outeiro als Médecin
- Jeanne Arènes als La banquière
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Verfügbarkeit
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