Bolt - Ein Hund für alle Fälle (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Chris Williams |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie, Abenteuer, Komödie |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-11-21 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 150.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 309.979.994 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (6.648 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bolt ist ein Schäferhund und spielt in einer Fernsehserie einen Hund mit Superkräften. Damit sein Spiel überzeugt, hat die Produktion ihm nie gesagt, dass alles gestellt ist — er hält seinen Laserblick und seine Kraft für echt.
Als er versehentlich in einer Kiste nach New York verschickt wird, funktioniert nichts davon. Auf dem Weg zurück nach Hollywood begleiten ihn die Straßenkatze Mittens, die er für eine Handlangerin hält, und der Hamster Rhino, der die Serie kennt und alles glaubt.
Entstehungsgeschichte
Das Vorhaben begann als "American Dog" unter Chris Sanders, dem Regisseur von "Lilo & Stitch". Nach der Übernahme der Disney-Animationsabteilung durch John Lasseter im Jahr 2006 wurde es grundlegend umgebaut.
Lasseter erklärte öffentlich, Sanders sei außerordentlich begabt, habe den Film aber nicht dorthin gebracht, wo er hinmusste. Sanders verließ das Studio und ging zu DreamWorks, wo er "Drachenzähmen leicht gemacht" drehte. Chris Williams und Byron Howard übernahmen und strichen die surrealen Bestandteile.
Hinter den Kulissen
Für den Umbau blieben nur achtzehn Monate statt der üblichen vier Jahre.
Technisch setzte der Film ein neues Beleuchtungsverfahren ein, das bewusst gegen Fotorealismus arbeitet: Die Bilder sollen wie gemalt wirken, nicht wie fotografiert. John Travolta sprach Bolt, Miley Cyrus die Hundehalterin Penny.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 310 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 150 Millionen, und erhielt rund neunzig Prozent zustimmende Besprechungen. Er wurde als bester Animationsfilm für den Oscar und den Golden Globe nominiert.
Rückblickend gilt er als der Anfang der zweiten Blütezeit des Studios: Nach Jahren schwacher Ergebnisse folgten "Rapunzel", "Ralph reichts" und "Die Eiskönigin". Sein Gegenstand — ein Hund, dem man eine Rolle als Wirklichkeit verkauft hat — ist dabei bemerkenswert selbstkritisch für einen Film aus Hollywood.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Travolta als Bolt (voice)
- Miley Cyrus als Penny (voice)
- Susie Essman als Mittens (voice)
- Mark Walton als Rhino (voice)
- Malcolm McDowell als Dr. Calico (voice)
- James Lipton als The Director (voice)
- Greg Germann als The Agent (voice)
- Diedrich Bader als Veteran Cat (voice)
- Nick Swardson als Blake (voice)
- J.P. Manoux als Tom (voice)
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Verfügbarkeit
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