Bianco, rosso e Verdone (1981)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Carlo Verdone |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-02-20 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (757 Stimmen) |
Worum es geht
Drei typische Italiener sind unterwegs, jeder von einer Stadt in die andere, um in seiner Heimatgemeinde zu wählen. Der Anlass ist für alle drei derselbe, die Wege dorthin könnten kaum verschiedener sein. Pasquale lebt mit einer deutschen Ehefrau im Ausland und kann es kaum erwarten, für ein paar Tage zurückzukehren. Furio dagegen muss von Turin nach Rom; er bricht mit Frau und zwei kleinen Kindern auf und hat für die Fahrt nicht eine einzige Sache dem Zufall überlassen. So pedantisch und erdrückend, wie er ist, wird die Reise für seine Frau Magda zum Albtraum. Mimmo schließlich, ein gutmütiger, schüchterner Bursche, begleitet seine Großmutter von Verona bis in die Hauptstadt, und die vielen Wehwehchen der alten Dame sorgen unterwegs für ununterbrochene Beunruhigung.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Carlo Verdone, der zugleich vor der Kamera steht; erschienen ist die Komödie 1981. Irina Sanpiter, Elena Fabrizi und Angelo Infanti gehören ebenfalls zur Besetzung.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie, und die Anlage macht deutlich, welcher Art sie ist. Drei Reisen laufen nebeneinander her, verbunden nur durch Anlass und Ziel. Das ergibt eine Episodenform, in der jede Figur ihren eigenen Typus vorführt: den Ausgewanderten mit Heimweh, den Pedanten, der die Fahrt zu Tode plant, den Gutmütigen, der sich um eine ältere Angehörige sorgt. Der Witz entsteht dabei weniger aus Ereignissen als aus Charakterzügen, die unter den Bedingungen einer langen Fahrt unerträglich werden. Dass ein Wahlgang der Anlass ist, hält die drei Stränge zusammen, ohne dass sie sich berühren müssten.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung deutlich über dem Mittel, gestützt auf eine Stimmenzahl im mittleren Bereich. 45 Jahre nach dem Erscheinen steht eine Typenkomödie da, deren Reiz an der genauen Beobachtung von Eigenarten hängt und weniger an der Handlung, die sie zusammenhält.
Bilder



Besetzung & Stab
- Carlo Verdone als Pasquale Ametrano / Furio Zoccano / Mimmo
- Irina Sanpiter als Magda Ghiglioni
- Elena Fabrizi als Nonna Teresa
- Angelo Infanti als Raoul
- Milena Vukotić als Prostituta
- Mario Brega als Er Principe
- Andrea Aureli als Zio di Mimmo
- Elisabeth Wiener als Moglie di Pasquale
- Anna Alessandra Ariorio als Russian girl
- Vittorio Zarfati als Concierge
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Verfügbarkeit
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