Bestie Krieg (1988)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kevin Reynolds |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1988-09-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 161.004 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (224 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Afghanistan, 1987, nach über acht Jahren Krieg zwischen der afghanisch-sowjetischen Armee und den Mudschahedin. Die Fronten haben sich in ein zermürbendes Hin und Her aus Angriff und Rückzug verwandelt, das auf beiden Seiten Erschöpfung hinterlässt. Ein Panzerkommandant namens Kowertschenko wird durch einen fragwürdigen Befehl seines Generals Daskal in einen Hinterhalt gelockt und von den eigenen Truppen getrennt. In der Gefangenschaft der Rebellen trifft er auf Tadscha, den gläubigen Anführer der Kämpfer. Der Kontakt mit dem Gegner bringt Kowertschenko dazu, seine Rolle in diesem fremden Land und seine eigene Position im Krieg grundlegend zu hinterfragen.
Entstehungsgeschichte
„Bestie Krieg“ entstand 1988 unter der Regie von Kevin Reynolds als Kriegsdrama. In den Hauptrollen stehen George Dzundza, Jason Patric, Steven Bauer und Stephen Baldwin. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm und Drama zeigt sich bereits in der Anlage der Geschichte: Statt reiner Fronterzählung steht die Begegnung zwischen einem sowjetischen Kommandanten und einem Anführer der Mudschahedin im Zentrum, wodurch der militärische Konflikt zur Grundlage einer persönlichen Auseinandersetzung wird. Dass Kowertschenko in Gefangenschaft gerät und dort auf Tadscha trifft, verschiebt den Blick von der Perspektive der Angreifer hin zu der der Betroffenen und öffnet Raum für Zweifel an Befehl und Auftrag. Die Besetzung mit George Dzundza, Jason Patric, Steven Bauer und Stephen Baldwin deutet auf ein Ensemble hin, das mehrere Figuren mit eigenem Gewicht trägt, statt sich auf eine einzelne Hauptfigur zu konzentrieren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1988 sind mittlerweile 37 Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der der Afghanistankrieg noch als zeitgeschichtlich nahes Ereignis wahrgenommen wurde. Innerhalb des Kriegsdramas steht er damit für eine Erzählweise, die den Konflikt weniger über große Schlachten als über die Innenperspektive einzelner Figuren erschließt.
Bilder








Besetzung & Stab
- George Dzundza als Daskal
- Jason Patric als Konstantin Koverchenko
- Steven Bauer als Khan Taj
- Stephen Baldwin als Anthony Golikov
- Don Harvey als Kaminski
- Kabir Bedi als Akbar
- Erick Avari als Samad
- Chaim Jeraffi als Moustafa
- Shoshi Marciano als Sherina
- Yitzhak Ne'eman als Iskandar
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Verfügbarkeit
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