Belle Époque - Saison der Liebe (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fernando Trueba |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-12-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (214 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fernando, ein junger spanischer Anarchist, desertiert aus der Armee der Monarchie und flieht ziellos aufs Land. Dort trifft er auf Manolo, einen Gleichgesinnten, der ihm Unterschlupf gewährt. Was wie ein Zufallstreffen beginnt, entwickelt sich zu einer verzwickten Lage: Manolo hat vier Töchter, allesamt lebenslustig und jede auf ihre Weise am unerwarteten Gast interessiert. Fernando findet sich in einem Geflecht aus Zuneigung, Verführung und eigener Unentschlossenheit wieder, das ihm die Wahl zwischen den vier Frauen zunehmend schwer macht.
Entstehungsgeschichte
Fernando Trueba führte bei diesem 1992 entstandenen Film Regie, der Komödie, Drama und Liebesgeschichte miteinander verbindet. Die Besetzung versammelt Jorge Sanz in der Rolle des Fernando sowie Penélope Cruz, Miriam Díaz-Aroca und Ariadna Gil als die Töchter Manolos. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Ausgangssituation – ein einzelner junger Mann inmitten von vier selbstbewussten Frauen – trägt den Film als Konstruktion für ein Kammerspiel der Gefühle: Statt eine einzelne Liebesgeschichte zu erzählen, entfaltet die Erzählung mehrere parallele Anziehungen und lässt offen, wie sich Zuneigung, Neugier und Begehren zwischen den Figuren sortieren. Der politische Hintergrund der Desertion aus der monarchistischen Armee setzt die Handlung in eine Zeit gesellschaftlicher Umbrüche, tritt aber gegenüber dem zwischenmenschlichen Geschehen in den Hintergrund. Die Kombination aus Komödie und Drama deutet darauf hin, dass die Geschichte das Zwischenmenschliche mit Leichtigkeit behandelt, ohne dabei auf ernstere Zwischentöne zu verzichten – ein Balanceakt, der sich schon in der Ausgangsidee mit den vier Schwestern anlegt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung 1992 sind mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Titel deutlich in die Filmgeschichte der frühen 1990er Jahre einordnet. Innerhalb der Kombination aus Liebesfilm und Komödie mit dramatischen Untertönen bleibt er ein Beispiel für ein Ensemblestück, das seine Spannung aus der Vielzahl möglicher Paarungen statt aus einer geradlinigen Romanze bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jorge Sanz als Fernando
- Penélope Cruz als Luz
- Miriam Díaz-Aroca als Clara
- Ariadna Gil als Violeta
- Maribel Verdú als Rocío
- Fernando Fernán Gómez als Manolo
- Gabino Diego als Juanito
- María Galiana als La Polonia
- Michel Galabru als Danglard
- Agustín González als Don Luis
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Verfügbarkeit
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