Befreiung, Teil 3 - Die Hauptstoßrichtung (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Juri Oserow |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-03-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6 (102 Stimmen) |
Worum es geht
Im Frühjahr 1944 fällt in Moskau die Entscheidung für die Offensivoperation „Bagration“. Stalin und die Frontbefehlshaber, darunter Shukow, bereiten den Angriff gemeinsam mit den Einheiten an der Front vor. Kurz nachdem die Westalliierten im Juni 1944 in Nordfrankreich eine zweite Front eröffnet haben, beginnt am 22. Juni die sowjetische Offensive. Panzerschützen bahnen sich ihren Weg durch belorussische Sümpfe, die von der deutschen Wehrmacht als unpassierbar eingeschätzt wurden, während im Norden und an der ukrainischen Front weitere Panzereinheiten vorstoßen. Unterstützt von Partisanenverbänden und dem französischen Jagdgeschwader „Normandie“ zwingt die sowjetische Seite die Besatzer zum Rückzug, Städte wie Witebsk, Bobruisk und Minsk werden befreit. Parallel dazu scheitert am 20. Juli 1944 das Attentat auf Hitler, die beteiligten Offiziere werden in Berlin hingerichtet. Am Ende steht der gemeinsame Beginn der Befreiung Polens mit polnischen Einheiten und Partisanen.
Entstehungsgeschichte
„Befreiung, Teil 3 – Die Hauptstoßrichtung“ entstand 1971 unter der Regie von Juri Oserow als dritter Teil einer mehrteiligen Kriegsfilmreihe. Zu den Darstellern zählen Nikolai Oljalin, Larissa Golubkina, Boris Seidenberg und Michail Uljanow. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm und Drama zeigt sich schon an der Anlage des Stoffes: Militärische Planung auf höchster Ebene, das Vorrücken einzelner Fronten und persönliche Schicksale werden nebeneinandergestellt. Die Erzählung bewegt sich zwischen strategischer Draufsicht und konkretem Kampfgeschehen, verknüpft historische Ereignisse wie das Hitler-Attentat mit dem militärischen Verlauf der Ostfront und weitet den Blick am Ende auf die Zusammenarbeit mit polnischen Verbänden. Diese Breite an Schauplätzen und Handlungssträngen deutet auf einen episch angelegten Film hin, der weniger auf eine einzelne Figur als auf den Gesamtverlauf der Ereignisse setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Stimmenzahl lässt sich der Film heute nur begrenzt einordnen; ein breites Meinungsbild liegt nicht vor. Seit der Entstehung 1971 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Film als Zeitdokument seiner Entstehungszeit erscheinen lässt. Innerhalb des Kriegsfilmgenres steht er für eine Erzählweise, die historische Großereignisse in dramatischer Form nachzeichnet, ohne sich auf eine einzelne Perspektive zu beschränken.
Bilder



Besetzung & Stab
- Nikolay Olyalin als Tsvetaev
- Larisa Golubkina als Zoya
- Boris Zajdenberg als Orlov
- Mikhail Ulyanov als Zhukov
- Vladlen Davydov als Rokossovsky
- Evgeni Burenkov als Vasilevsky
- Vladislav Strzhelchik als Antonov
- Vasiliy Shukshin als Konev
- Sergei Kharchenko als Vatutin
- Evgeny Kolchinsky als Chernyakhovsky
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.