Battleship Island (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ryoo Seung-wan |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 151 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-07-26 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 21.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 46.183.383 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (299 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1945, während der japanischen Besetzung Koreas: 400 Koreaner werden auf die Insel Hashima verschleppt, die aus der Ferne wie ein Kriegsschiff wirkt und deshalb „Battleship Island“ genannt wird. In den Schächten einer Kohlemine müssen sie unter Bedingungen arbeiten, die täglich Leben kosten. Unter den Verschleppten sind Lee Kang-ok, ein junger Vater mit kleiner Tochter, der aufsässige Choi Chil-sung sowie Park Moo-young, der dem koreanischen Widerstand angehört. Aus dieser Konstellation heraus entsteht der Plan für einen gemeinsamen Aufstand und den Versuch, von der Insel zu entkommen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Ryoo Seung-wan, der Film erschien 2017 als Drama mit Kriegsfilm-Elementen. Die Besetzung umfasst 황정민, So Ji-sub, 송중기 und 이정현. Freigegeben ist der Film ab 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Kriegsfilm zeigt sich in der Anlage der Geschichte: Statt eines reinen Schlachten-Fokus rückt der Alltag der Zwangsarbeiter in den Mittelpunkt, mit einer Vaterfigur, einem Unruhestifter und einem Widerstandskämpfer als unterschiedlichen Zugängen zu Unterdrückung und Aufbegehren. Dass die Insel selbst wie ein Schiff aussieht und dies als Namensgeber dient, unterstreicht den Charakter eines geschlossenen, unentrinnbaren Ortes, der zur eigentlichen Bedrohung wird. Die Erzählung über mehrere Figuren mit unterschiedlichen Haltungen – Anpassung, Widerstand, Überleben – deutet auf ein Ensemblestück hin, das die Zwangslage aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, statt sich auf eine einzelne Heldenfigur zu konzentrieren. Die Fluchtplanung als Ziel der Handlung setzt zudem einen klaren dramaturgischen Spannungsbogen, der die Unmenschlichkeit der Lage mit der Frage nach kollektivem Handeln verbindet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer Stimmenzahl im niedrigen dreistelligen Bereich zeichnet sich ein positives, aber noch nicht sehr breites Meinungsbild ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser schmalen Bewertungsbasis grundlegend etwas geändert hat. Innerhalb des Kriegsfilmgenres positioniert sich der Titel durch seinen konkreten historischen Rahmen – die Zwangsarbeit auf Hashima – und die Fokussierung auf ein Kollektiv Verschleppter statt auf klassische Fronthandlung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hwang Jung-min als Lee Kang-ok
- So Ji-sub als Choi Chil-sung
- Song Joong-ki als Park Moo-young
- Lee Jung-hyun als Oh Mal-nyeon
- Kim Su-an als Lee So-hee
- Kim Min-jae als Song Jong-goo
- Kim Joong-hee als Yamada
- Kim In-woo als Shimazaki Daisuke
- Shin Seung-hwan als Ko Choong-ho
- Lee Kyung-young als Yoon Hak-cheol
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Verfügbarkeit
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