Batman: The Dark Knight Returns, Teil 2 (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jay Oliva |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Action, Animation, Mystery |
| Laufzeit | 76 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-01-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (1.633 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Herbst 1986. Der Joker, seit Jahren stumm in Arkham, meldet sich zurück — mit gespielter Reue und einem Auftritt in einer Fernseh-Talkshow.
Zugleich gerät Batman von anderer Seite unter Druck. Der Präsident beauftragt Superman damit, der Selbstjustiz des Mannes aus Gotham ein Ende zu setzen. Zwei alte Bekannte stehen damit auf verschiedenen Seiten.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist die Graphic Novel von Frank Miller und Klaus Janson aus dem Jahr 1986.
Regie führte Jay Oliva, der beide Teile inszenierte. Das Drehbuch schrieb Bob Goodman. Produziert wurde der Film von Warner Premiere, DC Entertainment und Warner Bros. Animation; die Musik stammt von Christopher Drake.
Peter Weller spricht Bruce Wayne und Batman, Ariel Winter die Carrie Kelley als Robin, Michael Emerson den Joker, Mark Valley den Clark Kent und Superman, David Selby den James Gordon, Robin Atkin Downes den Oliver Queen, Tress MacNeille die Selina Kyle und Jim Meskimen den Präsidenten Ronald Reagan. Conan O'Brien spricht den Talkmaster David Endochrine.
Teil 2 erschien am 29. Januar 2013.
Hinter den Kulissen
Die Vorlage von 1986 gehört zu den einflussreichsten Comicarbeiten überhaupt, und der Film geht mit ihr behutsam um — Kofi Outlaw von Screen Rant nannte ihn eine liebevoll getreue Nachgestaltung der Geschichte, die ihn inspirierte.
Genau daraus folgt aber auch das Problem, das derselbe Kritiker benannte: Die Handlung ist im Kalten Krieg verankert, und was 1986 unmittelbar war, wirkt 27 Jahre später als historischer Stoff.
Ein zweiter Einwand betraf den Joker, dessen Zeichnung Outlaw abgeschwächt fand.
Bemerkenswert ist die Besetzung der Sprecherrolle. Peter Weller als alternder Bruce Wayne bringt eine Stimme mit, die Erschöpfung transportiert, ohne schwach zu klingen.
Einordnung & Wirkung
Die Zweiteilung des Stoffes ist die grundlegende Entscheidung. Statt die Vorlage auf Spielfilmlänge zu kürzen, verteilten Warner Premiere, DC Entertainment und Warner Bros. Animation sie auf zwei Filme unter derselben Regie.
Das Urteil von Screen Rant beschreibt die Folge genau. Wer so nah an der Vorlage bleibt, übernimmt auch deren Zeitbezug — und der Kalte Krieg, der die Geschichte 1986 grundierte, war 2013 Geschichte.
Für das Publikum, das die Graphic Novel kennt, ist der Film damit weniger Interpretation als Übertragung. Wer sie nicht kennt, bekommt einen Batman zu sehen, der alt ist, müde und mit dem Staat über Kreuz liegt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Weller als Batman / Bruce Wayne (voice)
- Ariel Winter als Robin / Carrie Kelley (voice)
- David Selby als Commissioner Gordon (voice)
- Michael Emerson als Joker (voice)
- Mark Valley als Clark Kent / Superman (voice)
- Grey DeLisle als Anchor Carla (voice)
- Frank Welker als Mayor Stevenson (voice)
- Dee Bradley Baker als Don (voice)
- Michael McKean als Bartholomew Wolper (voice)
- James Patrick Stuart als Murray / Radio Voice (voice)
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Verfügbarkeit
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