Barfi - Liebe braucht keine Worte (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anurag Basu |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Komödie |
| Laufzeit | 151 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-09-13 |
| Budget | 4.437.508 $ |
| Einspielergebnis | 2.804.874 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (391 Stimmen) |
Worum es geht
Barfi ist gehörlos, doch das hält ihn nicht davon ab, das Herz der schönen Shruti zu erobern. Die Liebe der beiden scheint zunächst eine Chance zu haben, doch Shrutis Eltern üben Druck aus. Am Ende heiratet sie einen Mann, den sie als „normal“ ansehen, und Barfi bleibt zurück.
Jahre später begegnen sich die beiden erneut. Inzwischen hat Barfi eine neue Gefährtin an seiner Seite: Er ist mit Jhilmil zusammen. Doch das Wiedersehen fällt in eine unruhige Zeit, denn Barfi und Jhilmil stecken in großen Schwierigkeiten. Welcher Art diese Probleme sind und wie sich das Verhältnis zwischen den drei Figuren entwickelt, soll hier nicht vorweggenommen werden.
Entstehungsgeschichte
Anurag Basu inszenierte den Film, der 2012 erschien. Ranbir Kapoor spielt Barfi, Ileana D'Cruz ist als Shruti zu sehen, und Priyanka Chopra Jonas übernimmt die Rolle der Jhilmil. Saurabh Shukla ergänzt die Besetzung.
Hinter den Kulissen
Drama, Liebesfilm und Komödie greifen hier ineinander. Die Kombination ist bemerkenswert, weil sie einen ernsten Stoff mit leichten Mitteln erzählt: Die Liebesgeschichte eines gehörlosen Mannes, die an gesellschaftlichen Erwartungen scheitert, wird mit viel Slapstick umgesetzt.
Gerade dieser Zugang passt zur Hauptfigur. Wer ohne Worte kommuniziert, ist auf Gesten, Mimik und körperlichen Ausdruck angewiesen, und genau darin liegt die Stärke des Slapsticks. Der deutsche Untertitel „Liebe braucht keine Worte“ greift diesen Gedanken auf. Zugleich trägt die Geschichte eine soziale Dimension, denn der Druck der Eltern und der Blick auf das, was als normal gilt, entscheiden über Shrutis Weg. Die Dreieckskonstellation aus Barfi, Shruti und Jhilmil verschiebt den Schwerpunkt im Verlauf der Handlung und öffnet die Erzählung für mehrere Zeitebenen, zwischen denen Jahre liegen. Komik und Wehmut stehen damit eng nebeneinander.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,6 von 10 wird der Film ausgesprochen positiv aufgenommen. Diese Einschätzung beruht auf einigen hundert Stimmen, also auf einer überschaubaren, aber durchaus aussagekräftigen Grundlage.
Vierzehn Jahre nach dem Erscheinen behauptet sich der Film als Beispiel für eine Liebesgeschichte, die Behinderung nicht als Randthema, sondern als Ausgangspunkt der Erzählung nimmt. Im Feld der romantischen Tragikomödien fällt er durch seine Verbindung von körperbetontem Humor und gefühlvollem Ernst auf.
Bilder







Besetzung & Stab
- Ranbir Kapoor als Murphy Johnson "Barfi"
- Priyanka Chopra Jonas als Jhilmil Chatterjee
- Ileana D'Cruz als Shruti Ghosh Sengupta
- Saurabh Shukla als Sub-Inspector Sudhanshu Dutta
- Jisshu Sengupta als Ranjit Sengupta
- Ashish Vidhyarthi als Durjoy Chatterjee
- Akash Khurana als Jung Bahadur Johnson
- Roopa Ganguly als Shruti's mother
- Sujata Sehgal als Miss D'Souza
- Arun Bali als Jhilmil's Grandfather
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Verfügbarkeit
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