Barbarella (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roger Vadim |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Abenteuer, Komödie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-10-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 9.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (878 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Barbarella muss ihren Urlaub auf der Venus verschieben. Der Präsident der Erde schickt sie los, um den gefürchteten Professor Durand Durand aufzuspüren und aufzuhalten: Er hat eine furchtbare Waffe entwickelt, einen positronischen Strahl, der das Gleichgewicht der universellen Liebe bedroht. Eine Notlandung auf Lytheion bringt sie vom Weg ab; dort nehmen zwei Mädchen sie gefangen und liefern sie Puppenrobotern aus. Gerettet wird sie durch das Eingreifen von Mark Hand — und erfährt bei dieser Gelegenheit, wo Durand Durand sich aufhält: auf dem Planeten Sogo. Ausgerechnet dort stürzt ihr Fluggerät ab, und sie gerät in die Fänge der grausamen Schwarzen Königin.
Entstehungsgeschichte
Roger Vadim inszenierte den Film, der 1968 herauskam. Die Titelrolle liegt bei Jane Fonda, daneben sind John Phillip Law, Anita Pallenberg und Marcel Marceau besetzt. Eine Freigabe ab 16 Jahren begleitet den Stoff.
Hinter den Kulissen
Science-Fiction, Abenteuer und Komödie kommen hier zusammen, und diese Kombination erklärt den Tonfall. Die Zukunftsvorstellung dient nicht der technischen Spekulation, sondern liefert Schauplätze, die schnell gewechselt werden können: ein Planet, eine Notlandung, ein weiterer Planet. Das Abenteuer sorgt für die Reihung von Gefangenschaft und Rettung, die Komödie dafür, dass diese Reihung nicht bedrohlich wirkt. Bezeichnend ist der Auftrag selbst: Eine Waffe gefährdet das Gleichgewicht der universellen Liebe — eine Formulierung, die die Sache ernst nimmt und zugleich augenzwinkert. Die Erzählung folgt einer einzigen Figur durch eine Kette von Stationen, in denen sie jeweils in eine missliche Lage gerät und wieder herauskommt. Diese episodische Bauweise erlaubt es, Umgebungen und Gegner rasch auszutauschen, ohne einen durchgehenden Plot mitschleppen zu müssen.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,0 von 10 aus einigen hundert abgegebenen Stimmen: ein Wert im soliden Mittelfeld, gestützt auf eine begrenzte Zahl von Urteilen. Achtundfünfzig Jahre nach dem Erscheinen ist der Abstand groß genug, dass der Film heute vor allem als Zeugnis einer bestimmten Art von Zukunftsphantasie gelesen wird — verspielt, farbenfroh und ohne Anspruch auf technische Plausibilität.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jane Fonda als Barbarella
- John Phillip Law als Pygar
- Anita Pallenberg als The Great Tyrant
- Marcel Marceau als Professor Ping
- Claude Dauphin als President of Earth
- Milo O'Shea als Concierge / Durand-Durand
- Véronique Vendell als Captain Moon
- Serge Marquand als Captain Sun
- Catherine Chevallier als Stomoxys
- Marie Therese Chevallier als Glossina
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Verfügbarkeit
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