Bande de filles (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Céline Sciamma |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-10-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 60.765 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (408 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Marieme lebt mit ihrer Mutter, ihrem älteren Bruder und zwei Schwestern in einem Betonblock am Rand von Paris. Das Leben in der Vorstadt folgt einem patriarchalischen Regelwerk, unter dem sie leidet und das ihr wenig Spielraum lässt.
Dann lernt sie drei andere schwarze Mädchen kennen und schließt sich ihrer Clique an. Mit dem Eintritt in die Gruppe bekommt sie einen neuen Namen: Vic, abgeleitet von Victoire, dem französischen Wort für Sieg. Gemeinsam ziehen die Mädchen durch Paris, stehlen Kleidung und genießen kleine Freiheiten, die ihnen sonst verwehrt bleiben. Vic verändert sich dabei nicht nur äußerlich. Sie reift zu einer vielschichtigen Persönlichkeit heran und beginnt, sich gegen ein Schicksal aufzulehnen, das die Gesellschaft für sie vorgesehen zu haben scheint.
Entstehungsgeschichte
Céline Sciamma inszenierte das Drama, das 2014 herauskam und im Englischen „Girlhood“ heißt. Karidja Touré, Assa Sylla, Lindsay Karamoh und Mariétou Touré bilden die Besetzung. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama konzentriert sich der Film ganz auf die Entwicklung seiner Hauptfigur. Im Zentrum stehen Marieme und die Mädchen ihrer Clique, ihre Perspektive bestimmt, wie die Geschichte erzählt wird.
Die Anlage folgt dem Muster einer Coming-of-Age-Geschichte, die jedoch fest in einem sozialen Umfeld verankert ist. Der Betonblock und die Vorstadt stehen für Enge und Vorbestimmung, die Streifzüge durch Paris für Ausbruch und Selbstbehauptung. Die Umbenennung von Marieme zu Vic markiert den Übergang deutlich: Mit dem neuen Namen nimmt die Figur eine neue Rolle an, die Stärke verspricht. Zugleich bleibt die Frage offen, ob die Gruppe tatsächlich Freiheit bietet oder nur eine andere Form der Zugehörigkeit mit eigenen Regeln. Die kleinen Diebstähle zeigen, dass der Weg zur Selbstbestimmung nicht geradlinig verläuft.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 Punkten erzielt der Film eine solide Bewertung, getragen von einigen hundert Stimmen. Zwölf Jahre nach dem Erscheinen gehört er zu den Dramen, die das Erwachsenwerden junger Frauen am Rand der Großstadt ernst nehmen und soziale Herkunft und Selbstfindung miteinander verknüpfen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Karidja Touré als Marieme / Vic
- Assa Sylla als Lady
- Lindsay Karamoh als Adiatou
- Mariétou Touré als Fily
- Idrissa Diabaté als Ismaël
- Cyril Mendy als Djibril
- Tia Diagne als Bambi
- Rabah Nait Oufella als Kader
- Damien Chapelle als Cédric
- Simina Soumaré als Bébé
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Verfügbarkeit
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