Baba Yaga (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Святослав Подгаевский |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-02-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 1.398.488 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (387 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine junge Familie zieht in eine neue Wohnung am Stadtrand. Für die neugeborene Tochter stellt die Mutter ein Kindermädchen ein, das schnell das Vertrauen der Kinder gewinnt. Nur Egor, der ältere Sohn, bemerkt, dass sich die Nanny seltsam verhält, und spricht es an. Seine Eltern nehmen ihn nicht ernst. Der Vater bringt zwar Videokameras an, doch die Aufnahmen zeigen nichts Ungewöhnliches.
Dann kommt Egor eines Tages aus der Schule und findet weder seine kleine Schwester noch das Kindermädchen vor. Die Eltern wirken wie in Trance und können sich nicht einmal mehr daran erinnern, eine Tochter gehabt zu haben. Kurz entschlossen macht sich Egor mit seinen Freunden auf die Suche. Bald wird klar, dass hinter der freundlichen Nanny ein uralter slawischer Dämon steckt, den man im Volksmund als Baba Yaga kennt.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat den Horrorfilm Святослав Подгаевский, erschienen ist er 2020. Олег Чугунов, Глафира Голубева, Артём Жигулин und Игорь Хрипунов gehören zur Besetzung. Die Freigabe ab 16 Jahren ordnet ihn als Genrefilm für ein jugendliches bis erwachsenes Publikum ein. Der englische Titel lautet „Baba Yaga: Terror of the Dark Forest“.
Hinter den Kulissen
Der Film bleibt ganz beim Horror und verankert ihn in einer Figur aus dem slawischen Volksglauben. Die Geschichte beginnt jedoch nicht im dunklen Wald, sondern in einer gewöhnlichen neuen Wohnung. Der Schrecken kommt über eine Person ins Haus, der die Familie ihr Kind anvertraut, und gerade diese Nähe macht die Bedrohung wirksam.
Auffällig ist die Erzählperspektive: Ein Kind erkennt die Gefahr, die Erwachsenen versagen. Selbst die Überwachungskameras des Vaters bestätigen seine Ahnung nicht. Dass die Eltern ihre Tochter schließlich vollständig vergessen, verwandelt das Motiv des Kindesraubs in etwas Unheimlicheres, weil mit dem Kind auch die Erinnerung an es verschwindet. Die Suche übernehmen folgerichtig Egor und seine Freunde.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 Punkten bewegt sich der Film im oberen Mittelfeld. Das Urteil stützt sich auf einige hundert Stimmen und ist damit noch nicht breit abgesichert.
Sechs Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film als Beispiel für Horror betrachten, der einen alten Mythos in eine heutige Familienumgebung versetzt und die Angst vor dem Fremden im eigenen Zuhause mit Motiven aus der Folklore verbindet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Oleg Chugunov als Egor
- Glafira Golubeva als Dasha
- Artem Zhigulin als Anton
- Igor Khripunov als Mrachnyy
- Svetlana Ustinova als Tatyana, nanny
- Aleksey Rozin als Alexey, father
- Maryana Spivak als Yuliya, stepmother
- Marta Kessler als Seta
- Daniil Filippov
- Evgeniya Evstigneeva als Egor's mother
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Verfügbarkeit
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