Ausgerechnet ihr Stiefvater (1981)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bertrand Blier |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Komödie |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-09-16 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (155 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rémi verdient sein Geld als Pianist in einer Bar, ohne dass sich daraus etwas Größeres entwickelt hätte. Seine Frau Martine will ihn deshalb verlassen, doch dazu kommt es nicht mehr: Sie stirbt nach einem Streit bei einem Autounfall. Zurück bleibt Rémi mit der 14-jährigen Marion, Martines Tochter aus einer früheren Beziehung. Da das Mädchen nicht zu ihrem alkoholkranken leiblichen Vater Charly zurück will, übernimmt Rémi ihre Erziehung. Marion aber verfolgt eigene Absichten und beginnt, ihren Stiefvater zu umwerben, bis dieser seinen Widerstand aufgibt und sich auf eine sexuelle Beziehung mit ihr einlässt.
Entstehungsgeschichte
"Ausgerechnet ihr Stiefvater" entstand 1981 unter der Regie von Bertrand Blier. Die Hauptrollen übernehmen Patrick Dewaere als Rémi und Ariel Besse als Marion, an ihrer Seite stehen Maurice Ronet als Marions Vater Charly und Geneviève Mnich. Der Film ist als Drama mit Liebesfilm-Elementen angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm macht hier deutlich, dass die Geschichte nicht auf äußere Konflikte oder Spannung setzt, sondern auf die innere Entwicklung ihrer Figuren. Der Ausgangspunkt – ein plötzlicher Todesfall, der eine neue, ungewollte familiäre Konstellation erzwingt – dient als Rahmen für eine Beziehung, die von Anfang an gegen gesellschaftliche und moralische Erwartungen läuft. Dass die Initiative dabei von der minderjährigen Marion ausgeht, verschiebt die übliche Erzählperspektive solcher Stoffe und macht Rémis Passivität, die ihn schon zu Beginn als Figur ohne klare Ambitionen zeigt, zum eigentlichen Thema.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit der Entstehung 1981 sind mittlerweile über vier Jahrzehnte vergangen, was den Film deutlich in eine andere filmhistorische Phase des französischen Kinos einordnet als aktuelle Produktionen. Innerhalb des Dramas mit Liebesfilm-Anteilen steht er für eine Erzählweise, die moralisch heikle Beziehungen ohne beschönigende Auflösung darstellt und damit bewusst Unbehagen erzeugt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Patrick Dewaere als Rémi
- Ariel Besse als Marion
- Maurice Ronet als Charly
- Geneviève Mnich als Simone
- Maurice Risch als Nicolas
- Nathalie Baye als Charlotte
- Nicole Garcia als Martine
- Macha Méril als la Maîtresse de maison
- Yves Gasc als Monsieur Doulens
- Rose Thiéry als Madame Doullens
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Verfügbarkeit
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