Aus Mangel an Beweisen (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alan J. Pakula |
|---|---|
| Genre | Mystery, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-07-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 22.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 221.303.188 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (849 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Staatsanwalt Rusty Sabich bleibt kaum Zeit, den Schock zu verarbeiten: Seine heimliche Geliebte Carolyn ist einem Mord zum Opfer gefallen. Ehrgeizige Gegner finden Beweise, die ihn selbst zum Hauptverdächtigen machen. Oberstaatsanwalt Horgan lässt ihn aus Furcht vor politischen Folgen suspendieren, und die Affäre gefährdet auch Sabichs Ehe, doch seine Frau stellt sich auf seine Seite. Mit Hilfe eines Detektivs und des Rechtsanwalts Stern beginnt er, ein Komplott aufzudecken, an dem außer der berechnenden Geliebten auch ein Richter beteiligt war. Wie der Fall ausgeht und ob der Mörder gefunden wird, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Alan J. Pakula inszenierte den Film, der 1990 herauskam und im Original „Presumed Innocent" heißt. Harrison Ford spielt den Staatsanwalt, Brian Dennehy, Raúl Juliá und Bonnie Bedelia stehen ihm zur Seite. Die Freigabe beginnt bei sechzehn Jahren.
Hinter den Kulissen
Mystery, Krimi und Thriller ergeben zusammen die Bauform des Justizrätsels: Der Ermittler ist zugleich Verdächtiger, und jede Spur, die er verfolgt, kann sich gegen ihn wenden. Die Ausgangslage verschränkt drei Felder, die Ermittlung, das Gerichtsverfahren und die Ehe, und weil die Geliebte im selben Apparat gearbeitet hat, ist keine dieser Ebenen von den anderen zu trennen. Das erklärt, warum der Druck aus dem Amt und der Presse in der Erzählung ebenso viel Gewicht bekommt wie die eigentliche Tat.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 bei einigen hundert Stimmen wird der Film überwiegend zustimmend bewertet. 36 Jahre nach dem Erscheinen gehört er zu den älteren Vertretern des Justizthrillers, einer Form, die in den folgenden Jahrzehnten häufig aufgegriffen wurde. Seine Stellung im Genre bezieht er daraus, dass er die Schuldfrage lange offen hält und die Hauptfigur dabei nicht entlastet. Der Reiz liegt dabei weniger im Nachweis der Tat als in der Beobachtung eines Mannes, der die Regeln des Apparats genau kennt und ihnen nun selbst ausgeliefert ist. Dass seine Frau trotz der Affäre zu ihm hält, hält eine zweite Frage offen, die der Fall allein nicht beantwortet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Harrison Ford als Rusty Sabich
- Brian Dennehy als Raymond Horgan
- Raúl Juliá als Sandy Stern
- Bonnie Bedelia als Barbara Sabich
- Paul Winfield als Judge Larren Lyttle
- Greta Scacchi als Carolyn Polhemus
- John Spencer als Detective Dan Lipranzer
- Joe Grifasi als Tommy Molto
- Tom Mardirosian als Nico Della Guardia
- Anna Maria Horsford als Eugenia
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Verfügbarkeit
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